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Infrastruktur

Neue Autobahn bringt Belgrad und Banja Luka ein Stück näher!

Neue Autobahn bringt Belgrad und Banja Luka ein Stück näher!
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Neue Asphaltbänder verbinden bald Serbien und Bosnien: Vucic treibt gleich mehrere Großprojekte auf einmal voran.

Serbiens Präsident Aleksandar Vucic hat angekündigt, dass die Autobahn zwischen Kuzmin und Sremska Raca in rund zwei Monaten fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben wird. Der Abschnitt ist Teil der überregionalen Verbindungsachsen Sarajevo–Belgrad sowie Banja Luka–Belgrad und wird bei Kuzmin an die bestehende Autobahn Belgrad–Zagreb angebunden. Im Zuge der Bauarbeiten entstand am Grenzübergang auch eine neue Brücke über die Save.

Schrittweise Eröffnung

Der gesamte Korridor bis Bijeljina befindet sich derzeit noch im Bau und soll schrittweise, also abschnittsweise, eröffnet werden. Parallel dazu haben unlängst die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt zwischen Bijeljina und Brcko begonnen. Für die verbleibenden fünf Kilometer auf bosnischer Seite bis zur Grenze bei Bijeljina wurden der Republika Srpska nach Angaben Vucics kürzlich zusätzliche zehn Millionen Euro überwiesen.

Neue Schnellstraße

Ein weiteres Projekt, das Vucic in diesem Zusammenhang erwähnte, ist die Schnellstraße Slepcevic–Badovinci. Sie stellt eine zusätzliche Verbindung zwischen Bosnien und Herzegowina und Serbien dar, liegt östlich von Bijeljina und ist als Abzweig der Schnellstraße Sabac–Loznica konzipiert. Die Trasse ist mit je zwei Fahrspuren pro Richtung und einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern geplant; der Bau von fünf Brücken ist dabei vorgesehen.

„Was Srem und Macva betrifft – die Verbindung dieser beiden Teile Serbiens – denke ich, dass wir auf bestmögliche Weise daran arbeiten“, so Vucic. Neben der Autobahn Kuzmin–Sremska Raca sollen demnach auch die Schnellstraße Slepcevic–Badovinci sowie die ersten fünf Kilometer auf bosnischer Seite ab der Grenze in Richtung Bijeljina in absehbarer Zeit eröffnet werden.

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KO KOSMO-Redaktion
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