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UMBAU

Neue Pläne für aufgelassene Leiner-Bauruine auf der MaHü

Neue Pläne für aufgelassene Leiner-Bauruine auf der MaHü
FOTO: KOSMO/sp
2 Min. Lesezeit |

An der Mariahilferstraße 10-18 sollte ursprünglich ein imposantes Einkaufszentrum namens „Lamarr“ entstehen. Das Projekt, das acht Ebenen mit Luxusgeschäften und Gastonomiebetrieben umfassen sollte, steht seit der Insolvenz von René Benkos Unternehmen Signa auf Eis.

Bezüglich der weiteren Entwicklung des Projekts gibt es zwei Möglichkeiten. Wie ein Sprecher von Baustadträtin Kathrin Gaál der APA erklärte, könnte Georg Stumpf (neuer und aktueller Besitzer) das ursprüngliche Konzept eines Shoppingcenters fortführen. Hierfür wären Genehmigungen zur Nutzung von Parkplätzen für die Baustelleneinrichtung erforderlich. Alternativ könnte der Bau als Bürogebäude umgewidmet werden. Eine derartige Nutzung ist dank einer bestehenden Widmung für gemischte Nutzungen denkbar, würde jedoch die Erlangung einer Planwechselbewilligung und intensive Abstimmungen mit den zuständigen Behörden erfordern.

Vorgaben und Entwicklungspläne

Unabhängig von der endgültigen Nutzung des Gebäudes, gibt es spezifische Auflagen, an die sich der neue Eigentümer halten muss. Das Erdgeschoss muss, bedingt durch die Lage in einer Geschäftszone, als Verkaufsfläche genutzt werden. Zudem verpflichtet eine bestehende Vereinbarung zum Bau einer öffentlich zugänglichen begrünte Dachterrasse. Die Erfüllung dieser Bedingung ist entscheidend für den Projektabschluss.

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Obwohl derzeit keine Änderungsanträge im Rathaus vorliegen, plant die Stumpf Development GmbH, in enger Abstimmung mit der Stadt Wien und dem betroffenen Bezirk ein nachhaltiges Nutzungskonzept zu entwickeln. Dies könnte die Wiederaufnahme der Bauarbeiten noch vor Jahresende ermöglichen. Es bleibt jedoch zu klären, ob während der Baupause Schäden am Rohbau entstanden sind.