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Förderprogramm

Neue Strom-Förderung: Haushalte bekommen bis zu 600 Euro!

Neue Strom-Förderung: Haushalte bekommen bis zu 600 Euro!
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Fast 5 Millionen Euro für smarte Stromsteuerung: Ein neues Förderprogramm macht Energie für Haushalte und Betriebe günstiger.

Ein neues Förderprogramm des Klima- und Energiefonds soll künftig dabei helfen, den Umgang mit Strom für Haushalte, Betriebe und Gemeinden effizienter zu gestalten. Wirtschafts- und Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) erklärt: „Die Energiewende darf nicht zu höheren Kosten und überlasteten Netzen führen – sie muss intelligent gesteuert werden.“ Er betont weiter: „Erneuerbarer Strom soll bestmöglich dann genutzt werden, wenn er erzeugt wird.“

Für das Programm stellt das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus insgesamt 4,9 Millionen Euro bereit. Im Mittelpunkt der Förderung stehen automatisierte Energiemanagementsysteme, die Stromerzeugung, -verbrauch und -speicherung koordiniert aufeinander abstimmen. Konkret bedeutet das: Sonnenstrom aus einer eigenen Photovoltaikanlage lässt sich gezielt dann einsetzen, wenn er tatsächlich anfällt – etwa für den Betrieb einer Wärmepumpe, das Laden eines Batteriespeichers oder eines Elektroautos. Davon sollen sowohl die Haushaltskassen als auch die Stromnetze entlastet werden.

Förderung im Detail

Private Haushalte können für die Anschaffung und Installation solcher Systeme einen Zuschuss in Höhe von 50 Prozent der anfallenden Kosten beantragen, wobei die Förderung auf maximal 600 Euro je Projekt begrenzt ist. Bedingung ist, dass das System mindestens zwei Komponenten steuert und über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren flexibel auf Strompreise, das aktuelle Energieangebot oder Anforderungen des Netzes reagiert.

Auch Unternehmen, Gemeinden, Vereine und sonstige Organisationen sind antragsberechtigt: Sie erhalten einen nicht rückzahlbaren Zuschuss von bis zu 30 Prozent der Kosten, höchstens jedoch 20.000 Euro pro Standort. Förderfähig sind dabei unter anderem Planungs- und Beratungsleistungen sowie Installation und Inbetriebnahme der Systeme. Voraussetzung ist ein Netzanschluss im Niederspannungsbereich. Förderanträge können ab sofort online gestellt werden – solange Mittel vorhanden sind, längstens aber bis zum 15. April 2027. Die Einreichung erfolgt über die Förderplattform der österreichischen Umweltförderung, wobei das Programm unter dem Namen „Energiemanagement – Flexibilisierung im Verteilnetz“ läuft.

Klimaneutrales Energiesystem

Bernd Vogl, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds, betont: „Die Energiewende braucht nicht nur mehr erneuerbare Energie, sondern auch intelligente Systeme, die Erzeugung, Speicherung und Verbrauch optimal aufeinander abstimmen.“ Mit dem Förderprogramm sollen Lösungen gefördert werden, die eine bessere Integration erneuerbarer Energien ermöglichen und den Übergang zu einem klimaneutralen Energiesystem bis zum Jahr 2040 voranbringen.

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KO KOSMO-Redaktion
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