Wien baut um – und das spüren Pendler ab Herbst auf mehreren Linien gleichzeitig. Manche Strecken bleiben bis 2026 gesperrt.
Die Wiener Linien führen ab Herbst umfangreiche Erneuerungsarbeiten an mehreren U-Bahn- und Straßenbahnstrecken durch. Fahrgäste müssen sich dabei auf teils monatelange Beeinträchtigungen einstellen. Am 8. September fallen die ersten Arbeiten an: In der Donaufelder Straße beginnt die Gleiserneuerung, die bis Ende Dezember andauern wird. Die Straßenbahnlinien 25, 26 und 27 sind von diesen Maßnahmen betroffen. Die aktuellen Eingriffe sind Teil eines größeren Vorhabens, das sich insgesamt bis Ende 2026 erstreckt.
Floridsdorf & Rudolfsheim
In Wien-Floridsdorf werden ab September Gleise und Stationen erneuert. Die Linien 25, 26 und 27 werden bis Jahresende nicht mehr auf ihren gewohnten Strecken unterwegs sein – stattdessen stehen alternative Verbindungen zur Verfügung. In Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus starten am 14. September Modernisierungsarbeiten an den Gleisen in der Huglgasse, die bis Mitte November abgeschlossen sein sollen. Die Linie 49 wird in diesem Zeitraum eingestellt, während die Linien 46 und 52 verlängert werden.
U6-Sanierung bis 2026
Zu den langfristigsten Eingriffen zählt die Sanierung der U6-Station Neue Donau, die ebenfalls am 14. September beginnt und bis Ende 2026 andauern wird. In Richtung Wien-Floridsdorf ist die Station während der gesamten Bauzeit nicht erreichbar. Im Zuge der Arbeiten wird auch das taktile Leitsystem verbessert. Darüber hinaus sind auf der Linie D zwischen Ende September und Mitte November Gleisarbeiten geplant.
Für die betroffenen Linien richten die Wiener Linien Ersatzverbindungen ein: Busse übernehmen auf einzelnen Abschnitten den Betrieb, und einige Straßenbahnrouten werden angepasst.