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ÖLV geht neue Partnerschaft ein: Lifeplus wird offizieller Wellness-Partner der österreichischen Leichtathletik

ÖLV geht neue Partnerschaft ein: Lifeplus wird offizieller Wellness-Partner der österreichischen Leichtathletik
Foto: Lifeplus
4 Min. Lesezeit |

Der Österreichische Leichtathletik-Verband (ÖLV) hat mit Jahresbeginn eine neue Partnerschaft bekannt gegeben: Das international tätige Wellness- und Supplement-Unternehmen Lifeplus fungiert künftig als offizieller Wellness-Partner und Supplementanbieter des Verbands. Die Kooperation ist langfristig angelegt und soll den Fokus auf ganzheitliche Athletenbetreuung, Regeneration und Leistungsfähigkeit im Spitzen- wie im Nachwuchssport legen.

Der ÖLV zählt mit rund 30.000 Mitgliedern in etwa 430 Vereinen zu den größten und einflussreichsten Sportfachverbänden des Landes. Seit seiner Gründung im Jahr 1902 verantwortet der Verband die Entwicklung der österreichischen Leichtathletik – von der Basisarbeit bis zur internationalen Elite. In den vergangenen Jahren hat der ÖLV verstärkt auf Professionalisierung, sportwissenschaftliche Begleitung und internationale Vernetzung gesetzt. Die neue Partnerschaft fügt sich in diese strategische Ausrichtung ein.

Fokus auf ganzheitliche Athletenbetreuung

Lifeplus wurde 1992 in den USA gegründet und ist seit mehr als zwei Jahrzehnten auch in Europa aktiv. Der europäische Hauptsitz befindet sich in England, die Logistik für den europäischen Markt ist in den Niederlanden angesiedelt. Das Unternehmen positioniert sich im Bereich ganzheitliche Wellness und Nahrungsergänzung und ist nach eigenen Angaben in mehreren europäischen Ländern tätig. Die Zusammenarbeit mit einem nationalen Spitzensportverband markiert für Lifeplus einen weiteren Schritt in Richtung eines leistungsorientierten Sportumfelds.

Konkret sieht die Partnerschaft vor, dass Lifeplus den ÖLV und seine Athletinnen und Athleten im Bereich Nahrungsergänzung und Wellness begleitet. Ziel ist es, Trainings- und Wettkampfbelastungen durch strukturierte Regenerations- und Präventionsansätze zu ergänzen. Dabei soll nicht ausschließlich der kurzfristige Leistungsgedanke im Vordergrund stehen, sondern auch die langfristige Gesundheit der Sportlerinnen und Sportler. 

Olympiasieger Christian Taylor als verbindendes Element

Ein zentrales Bindeglied der Kooperation ist Christian Taylor. Der ehemalige US-amerikanische Dreispringer ist zweifacher Olympiasieger und vierfacher Weltmeister und seit einiger Zeit als sogenannter „Wellness Champion“ für Lifeplus tätig. Beim ÖLV übernahm Taylor gemeinsam mit seiner Ehefrau Beate Taylor – selbst frühere Olympiateilnehmerin im Hürdenlauf – vor gut einem Jahr die leitende Rolle im sportlichen Bereich des Verbands. Als High Performance Coordinator ist er unter anderem in die strategische Ausrichtung der Trainings- und Betreuungsmaßnahmen eingebunden.

In der übermittelten Pressemitteilung betont Lifeplus-CEO Robert Christian, dass die Partnerschaft auf gemeinsamen Werten basiere, insbesondere auf einem ganzheitlichen Verständnis von Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden. Mit Blick auf die kommenden Großereignisse – darunter die Europameisterschaften 2026 in Birmingham – sehe man die Kooperation auch als Möglichkeit, Athletinnen und Athleten auf internationalem Niveau bestmöglich zu unterstützen.

Ergänzung bestehender Strukturen statt klassischem Sponsoring

Auch aus Sicht des ÖLV wird die Zusammenarbeit nicht als klassisches Sponsoring verstanden, sondern als inhaltliche Ergänzung bestehender Programme. Die Bedeutung von Regeneration, Ernährung und mentaler Stabilität im Hochleistungssport habe in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Nationale wie internationale Verbände setzen daher verstärkt auf interdisziplinäre Betreuungsteams, in denen Sportmedizin, Trainingslehre und Prävention zusammenspielen.

Die Partnerschaft soll zudem Sichtbarkeit bei nationalen und internationalen Wettkämpfen bringen, ohne dabei den sportlichen Fokusaus den Augen zu verlieren. Laut den Vereinbarungen ist vorgesehen, die Zusammenarbeit kontinuierlich weiterzuentwickeln und an die Bedürfnisse unterschiedlicher Leistungsstufen anzupassen – vom Nachwuchsbereich bis zum Spitzensport.

Mit der Kooperation zwischen ÖLV und Lifeplus reiht sich der österreichische Verband in eine wachsende Zahl europäischer Sportorganisationen ein, die den Bereich Wellness und Supplementierung strukturiert in ihre Leistungsprogramme integrieren. Entscheidend wird sein, wie sich dieser Ansatz in der täglichen Trainingspraxis bewährt – und welchen messbaren Beitrag er zur sportlichen Entwicklung der Athletinnen und Athleten leisten kann.

Leistungsoptimierung als Daueraufgabe im Spitzensport

Im internationalen Spitzensport ist Leistungsfähigkeit das Ergebnis zahlreicher ineinandergreifender Faktoren. Die Partnerschaft zwischen dem ÖLV und Lifeplus reiht sich in diesen Kontext ein. Ob und in welchem Ausmaß die Zusammenarbeit tatsächlich zu nachhaltigem sportlichen Erfolg beiträgt, wird sich erst im Verlauf der kommenden Jahre zeigen. Die Vorzeichen scheinen gut zu sein.