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Brauerei

Osama Bin Lager: Brauerei erobert Markt mit provokativen Namen

(FOTO: Screenshot/Instagram/mitchellbrewingco)
(FOTO: Screenshot/Instagram/mitchellbrewingco)

In einer kleinen Ortschaft in Großbritannien mischt die „Mitchell Brewing Co“ mit außergewöhnlichen Produktnamen die Braubranche auf. Das jüngste Produkt „Osama Bin Lager“ sorgt für besonders großes Aufsehen und hat die Produktionskapazitäten der Brauerei schnell an ihre Grenzen gebracht.

Kreativität fließt in Bierform

Die Brauerei aus Billinghay hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit Namen wie „Kim Jong Ale“ und „Putin’s Porter“ nicht nur geschmacklich, sondern auch semantisch einzigartige Biere zu brauen. Luke Mitchell, der das Familienunternehmen gemeinsam mit seiner Frau Catherine leitet, sieht in der ironischen Namensgebung eine Möglichkeit, auf humorvolle Weise der Schwere gewisser Themen zu begegnen.

Lager sorgt für Furore

Besonders das „Osama Bin Lager“ hat für einen viralen Hit gesorgt. Beschrieben als ein leichtes Lager mit einem Zitrusaroma, übertraf die Nachfrage nach diesem Bier alle Erwartungen. Ein Cartoon von Osama Bin Laden, genießend mit einem Bierkrug in der Hand, zierte das Etikett und trug maßgeblich zur Popularität bei. Laut Luke Mitchell hat das Bild in den sozialen Medien eine Reichweite erlangt, die die Kontroversität des Namens weit übertrifft.

Nachfrage übersteigt Kapazitäten

Luke und Catherine Mitchell berichten von einem unerwartet hohen Ansturm auf das „Osama Bin Lager“. Das Telefon habe tagelang nicht stillgestanden und die Bestellungen hätten sich überschlagen. Obwohl sich einige von der Wahl des Namens möglicherweise brüskiert fühlen könnten, betont das Paar, dass ein Teil der Einnahmen jeder verkauften Einheit an eine Wohltätigkeitsorganisation fließt, die Opfer der Anschläge vom 11. September unterstützt.