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WER HAT DER HAT

Palatschinken werden zur Luxus-Speise

PALATSCHINKEN
(FOTO: iStock)

Aufgrund der Teuerung vieler lebensnotwendiger Lebensmittel stellt sich seit Wochen die Frage, ob sich die Bevölkerung Österreichs „Genüsse“ leisten kann, darunter Palatschinken, deren Zutaten deutlich teurer sind als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr.

Die Preisanalyse zeigt, dass im Jahresvergleich Sonnenblumenöl um rund 137 Prozent, Mehl um 98 Prozent und Eier um 40 Prozent teurer geworden sind, während Milch um 23 Prozent teurer ist.

Das sind die günstigsten Produkte in sieben Supermärkten und Discountern in Wien. Im vergangenen September kostete Sonnenblumenöl 1,19 Euro, jetzt sind es laut Analyse der Arbeiterkammer (AK) 2,83 Euro. Ein Kilo billiges Mehl kostete letztes Jahr 0,40 Euro, jetzt sind es 0,79 Euro. Der Preis für Billigeier der Größe M sprang von 0,16 Euro auf 0,22 Euro. Die günstigste Dauermilch kostete 1,05 Euro, jetzt kostet sie 1,29 Euro.

„Das große Problem neben der Preiserhöhung ist, dass die Geschäfte oft keine Produkte billigerer Marken der entsprechenden Supermarkt- und Discounterketten finden. So hatte Hofer keine eigene Sonnenblumenölmarke.

Daher kaufen die Bürgerinnen und Bürger teurere Produkte und haben nicht die Möglichkeit, zwischen dem Günstigeren und dem Teureren zu wählen”, heißt es in der Stellungnahme der AK.

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