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Partei-Reaktionen zurückhaltend – außer bei der FPÖ (VIDEOS)

Partei-Reaktionen zurückhaltend – außer bei der FPÖ (VIDEOS)
FOTO: BKA/Florian Schrötter/Dragan Tatic/flickr/SPÖ/David Višnjić/EPA-EFE/CHRISTIAN BRUNA/EPA-EFE/CHRISTIAN BRUNA/
3 Min. Lesezeit |

Feierlicher Sieg und gedämpfte Reaktionen: Die vorläufigen Ergebnisse der Nationalratswahl 2024 lassen alle bis auf einen schnaufen. FPÖ-Chef Herbert Kickl zeigt sich zufrieden nach dem Sieg seiner Partei bei der Nationalratswahl – auch wenn keiner mit ihm will.

Dank an Wähler und Kritik an Gegenparteien

„Die Wähler haben ein Machtwort gesprochen“, erklärte Kickl im ORF. Er signalisierte Gesprächsbereitschaft mit allen Parteien. Die anderen Parteichefs reagierten jedoch zurückhaltend. Kickl bedankte sich bei den Wählern für ihren „Optimismus, Mut und Zuversicht“. Seiner Meinung nach müsse die FPÖ ihre Position nicht ändern. (Zum VIDEO)

Er forderte die Parteien, die ihn als Koalitionspartner ausgeschlossen haben – insbesondere die ÖVP und SPÖ – dazu auf, ihre Haltung zur Demokratie zu überdenken. „Unsere Hand ist ausgestreckt“, betonte er erneut seine Bereitschaft zu Gesprächen und verwies auf die Rolle von Bundespräsident Alexander Van der Bellen in Bezug auf die politischen Stärkeverhältnisse. (Zum VIDEO)

Reaktionen der anderen Parteien

Grünen-Chef und Vizekanzler Werner Kogler äußerte sich zu den Ergebnissen und sprach sich für eine tragfähige und europafreundliche Person als Nationalratspräsidenten aus, entgegen der Tradition, dieses Amt der stärksten Partei zu überlassen. Die Grünen haben laut Hochrechnungen über fünf Prozentpunkte verloren. „Natürlich wäre uns ein besseres Ergebnis lieber“, sagte Kogler und betonte die Verantwortung seiner Partei in schwierigen Zeiten. Er versprach, Verbesserungen zu prüfen. (Zum VIDEO)

SPÖ-Chef Andreas Babler räumte ein, dass das Ergebnis der Sozialdemokraten nicht den Erwartungen entsprach. Er wollte allerdings auf das Endergebnis warten und schloss einen Rücktritt aus. Babler betonte, dass die SPÖ bereit sei, Verantwortung in einer Regierung zu übernehmen. (Zum VIDEO)

ÖVP-Spitzenkandidat und Bundeskanzler Karl Nehammer hob die positiven Aspekte für seine Partei hervor, die auf Platz zwei hinter der FPÖ liegt. „Wir haben uns zurückgekämpft“, sagte er. „Weg von dort, wo uns schon manche gesehen haben, nämlich in der Bedeutungslosigkeit der politischen Auseinandersetzung.“ Nehammer betonte den Kampfgeist seiner Partei und die Aufgabe, die Wählerbasis besser zu verstehen, insbesondere im Bezug auf den Erfolg der FPÖ. (Zum VIDEO)

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NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger zeigte sich erfreut über das Wahlergebnis ihrer Partei. Sie erklärte, dass die Stimmen für die NEOS und die FPÖ den Wunsch nach Veränderung in Österreich widerspiegelten. „Wir stehen für Reformen“, so Meinl-Reisinger und warb für eine Beteiligung der NEOS an der Regierung. (Zum VIDEO)

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KO KOSMO-Redaktion
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