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PS6

PlayStation 6 wird entwickelt: So viel soll sie kosten!

PlayStation 6 wird entwickelt: So viel soll sie kosten!
FOTO: EPA/FRANCK ROBICHON
3 Min. Lesezeit |

Die Katze ist aus dem Sack: PlayStation-Chef Hideaki Nishino bestätigt erstmals offiziell, dass die Entwicklung der PlayStation 6 auf Hochtouren läuft.

Die Gaming-Branche steht derzeit an einem Scheideweg. Während ein Teil der Industrie verstärkt auf Streaming-Dienste setzt, zeigt der anhaltende Erfolg von Hardware wie der angekündigten Nintendo Switch 2, dass physische Spielkonsolen keineswegs an Relevanz verlieren. In diesem Markt, der von wenigen großen Namen dominiert wird, bleibt Sony mit seiner PlayStation-Reihe ein zentraler Akteur.

Nach dem Erscheinen der PlayStation 5 im Jahr 2020 und der Markteinführung des Pro-Modells 2024 richtet sich der Blick nun auf den nächsten logischen Schritt: die PlayStation 6. Bislang hielt sich Sony mit konkreten Informationen zurück – bis jetzt. PlayStation-Chef Hideaki Nishino bestätigte kürzlich in einer Diskussionsrunde, dass die Entwicklung der neuen Konsole bereits in vollem Umfang läuft. Der japanische Manager betonte dabei die strategische Bedeutung der PlayStation 6 für die langfristige Ausrichtung des Unternehmens.

Diese Äußerung markiert die erste offizielle Stellungnahme zur nächsten Konsolengeneration. Einen konkreten Veröffentlichungstermin nannte Nishino zwar nicht, doch in Fachkreisen kursieren bereits detaillierte Vermutungen.

Marktstart 2027

Branchenkenner und Insider rechnen basierend auf dem bisherigen Veröffentlichungszyklus mit einem Marktstart der PlayStation 6 zwischen 2027 und 2028. Sony dürfte dabei seiner Tradition treu bleiben und die Konsole im November lancieren, um das lukrative Weihnachtsgeschäft optimal zu nutzen. Zu den technischen Spezifikationen gibt es bislang nur wenige gesicherte Erkenntnisse.

Nishino deutete jedoch an, dass der technologische Fortschritt mindestens so signifikant ausfallen werde wie beim Übergang von der PS4 zur PS5. Dies lässt sowohl auf eine markante Weiterentwicklung des Designs als auch auf einen deutlichen Leistungssprung schließen.

Nicht bestätigte Informationen aus der Branche deuten darauf hin, dass die PlayStation 6 4K-Auflösung bei 120 Bildern pro Sekunde unterstützen wird. Angeblich plant Sony sogar 8K-Fähigkeiten bei 60 fps. Branchenexperten vermuten zudem, dass der Konzern bei seiner neuen Konsole verstärkt auf Raytracing-Technologie, minimierte Ladezeiten und hochauflösende Texturen setzen wird.

Preisgestaltung

Die Preisentwicklung im Gaming-Sektor kennt derzeit nur eine Richtung: nach oben. Ursprüngliche Schätzungen gingen von einem Verkaufspreis zwischen 500 und 700 Dollar beziehungsweise 700 und 800 Euro für die PlayStation 6 aus. Allerdings hat Sony diese Preismarke bereits mit der PS5 Pro erreicht.

Für den Nachfolger müssen Konsumenten daher voraussichtlich mindestens 700 Dollar (800 Euro) einplanen – tendenziell sogar mehr.

Ähnliches gilt für den neuen Controller, der speziell für die Konsole entwickelt wird. Hier werden unter anderem hydraulische Analogsticks diskutiert, die eine präzisere Steuerung ermöglichen sollen.

Stabile Nutzerbasis trotz steigender Preise

Interessanterweise scheinen die steigenden Konsolenpreise bislang kaum negative Auswirkungen auf die Verkaufszahlen zu haben. Die PlayStation 5 hat seit ihrem Marktstart im November 2020 weltweit über 65 Millionen Einheiten verkauft und übertrifft damit die Verkaufszahlen der PS4 im gleichen Zeitraum um beachtliche 7 Prozent. Dies ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass das aktuelle Pro-Modell bereits rund 700 Dollar kostet.

Sony-CEO Nishino betonte im Juni 2025, dass trotz des wachsenden Cloud-Gaming-Marktes die große Mehrheit der Spieler weiterhin klassische Hardware bevorzugt. Diese anhaltend starke Nachfrage nach traditionellen Konsolen rechtfertigt laut Sony die Entwicklung einer vollständigen neuen Generation – selbst angesichts der zunehmenden Konkurrenz durch Streaming-Dienste und Mobile-Gaming.

Branchenexperten sehen Sony mit dieser Strategie gut positioniert. Die stabile und sogar wachsende Nutzerbasis trotz höherer Preise deutet darauf hin, dass die Markentreue im PlayStation-Ökosystem außergewöhnlich hoch ist und Sony mit der PS6 an die Erfolge der Vorgängermodelle anknüpfen könnte.

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KO KOSMO-Redaktion
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