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SIMULIERUNG

Polizei und Heer üben für Ernstfall in Spielfeld (FOTOS)

Heer-Polizei-Übung-Spielfeld
(FOTOS: Twitter-Screenshot, Polizei Steiermark)

Während der vergangenen Flüchtlingskrise kam es im Herbst 2015 zum Höhepunkt an österreichischen Grenzen. Eine großangelegte Polizei- und Militärübung soll die Einsatzkräfte auf eine ähnliche Situation bestmöglich vorbereiten.

Vor rund drei Jahren waren in den Medien und sozialen Netzwerken unzählige Videos und Bilder von Menschen zu sehen, die unter anderem über Zäune kletterten und über Bahngleise bzw. durch Wälder Marschiert, nur um österreichischen Boden zu erreichen.

Laut offizieller Statistiken kamen damals rund 187.000 Flüchtlinge über Slowenien und Spielfeld nach Österreich. Viele von ihnen reisten Richtung Deutschland weiter, während andere wiederum in Österreich um Asyl ansuchten.

Balkanroute wieder aktiv?
In den vergangenen Wochen wird immer häufiger davon berichtet, dass es zu einem abermaligen Flüchtlingsansturm kommen könnte. In den Westbalkanländern befinden sich tausende Migranten, die tagein, tagaus versuchen, in die EU zu kommen. „Die Flüchtlingssituation am Balkan ist sehr sensibel und bedrohlich“, erklärte erst kürzlich der Leiter des Büros Menschenhandel und Schlepperei im Bundeskriminalamt, Gerald Tatzgern im Interview für das Ö1-„Morgenjournal“. (KOSMO berichtete)

Übung in Spielfeld
Beim Grenzübergang im steirischen Spielfeld wurden Szenen nachgestellt, die einen Massenansturm simulieren sollen: Menschen fordern lautstark und aggressiv nach Einlass nach Österreich. Gegenüber stehen zahlreiche Polizisten und Soldaten in Schutzausrüstung. Mehr als 800 Polizeibeamten und 200 Soldaten sind an dieser Grenzschutzübung beteiligt.

Zum ersten Mal ist bei dieser Übung auch die Grenzschutztruppe Puma im Einsatz. Diese spezielle Polizeieinheit wurde von Innenminister Herbert Kickl aufgebaut und ist innerhalb von 24 Stunden am jeweiligen Konfliktort einsatzbereit.

Bilder von der groß angelegten Übung findet ihr auf der zweiten Seite!

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