Aus einem alltäglichen Verkehrsmanöver wurde ein gefährlicher Angriff: Mit einem Butterflymesser stach ein 34-Jähriger auf die Windschutzscheibe eines anderen Fahrers ein.
Nach einem Zwischenfall im Straßenverkehr eskalierte die Situation, als ein 34-jähriger Syrer das Fahrzeug eines anderen Verkehrsteilnehmers attackierte. Der Mann stach mit einem Butterflymesser (einklappbares Messer mit geteiltem Griff) auf die Windschutzscheibe ein und beschädigte zuvor die Motorhaube durch Zerkratzen, wie die Polizei am Mittwoch bekannt gab.
⇢ Gottesdienst-Besuch eskaliert – plötzlich wird Waffe gezogen
In seiner Vernehmung zeigte sich der Verdächtige teilweise geständig. Als Auslöser für seine Tat nannte er, dass der 55-jährige Autofahrer ihn mehrmals „geschnitten“ habe, was seinen Zorn entfacht hätte. Das Opfer schilderte den Vorfall gegenüber Polizeisprecher Markus Dittrich anders: Beide seien gleichzeitig in eine Kurve eingefahren, wobei der Beschuldigte den Eindruck gewonnen hätte, das Fahrzeug des 55-Jährigen sei in seine Fahrspur geraten.
Polizeilicher Einsatz
Die alarmierten Polizeibeamten forderten den Angreifer auf, das Messer fallen zu lassen. Als dieser der Aufforderung nicht nachkam, überwältigten die Einsatzkräfte den Mann mit körperlichem Einsatz und nahmen ihn fest. Die Tatwaffe wurde sichergestellt.
Gegen ihn wurde zudem ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen.