Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Datenschutz

Ring bei WhatsApp verwirrt Millionen: DAS bedeutet das kleine Symbol!

Ring bei WhatsApp verwirrt Millionen: DAS bedeutet das kleine Symbol!
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Der Meta KI-Assistent WhatsApp erobert nun auch österreichische Nutzer. Mit dem blauen Kreis gekennzeichnet, bringt er Künstliche Intelligenz direkt in den täglichen Kommunikationsalltag.

Der Konzern Meta macht mit seinem jüngst veröffentlichten KI-Assistenten von sich reden, der nun auch den Weg auf die von Meta betriebenen Plattformen Facebook, Instagram und WhatsApp gefunden hat. Diese Entwicklung führt die Künstliche Intelligenz unmittelbarer an die Anwender heran, wie Michael Hellwig von der Fachhochschule Vorarlberg darlegt. In der jüngsten Vergangenheit haben zahlreiche WhatsApp-Nutzer einen blauen Kreis entdeckt, der als Kennzeichen für den KI-Assistenten von Meta fungiert. Die Technologie ermöglicht es Anwendern, via Chatfenster mit dem digitalen Helfer zu kommunizieren und verschiedene Informationen wie Wetterprognosen oder aktuelle Sportergebnisse abzufragen, erläutert Michael Hellwig, der das Josef Ressel Zentrum für Robuste Entscheidungen leitet.

⇢ WhatsApp: So könnt ihr den blauen Meta-AI-Kreis loswerden!

Zwar hatte Meta-Gründer Mark Zuckerberg die KI-Anwendung bereits früher präsentiert, doch erst vor kurzem wurde sie auch für österreichische Nutzer zugänglich. Die Einbettung der Künstlichen Intelligenz in populäre Kommunikationsplattformen bewirkt eine stärkere Präsenz dieser Technologie im täglichen Leben der Anwender. Anders als bei Diensten wie ChatGPT, die eine separate Anwendung erfordern, ist der neue KI-Chatbot direkt in weitverbreitete Kommunikationsdienste eingebunden. Nach Einschätzung von Michael Hellwig rückt die Künstliche Intelligenz auf diese Weise näher an den Verbraucher heran.

Datenschutzbedenken

Die Innovation stößt bei Technikbegeisterten auf Zuspruch, ruft jedoch gleichzeitig Bedenken bezüglich des Datenschutzes hervor. Michael Hellwig stellt klar, dass die KI keinen Zugriff auf private Unterhaltungen erhält, sofern der Nutzer nicht ausdrücklich zustimmt. In Gruppen-Konversationen kann die Künstliche Intelligenz allerdings mitlesen, wenn ein Teilnehmer die entsprechende Erlaubnis erteilt. Hellwig merkt an, dass die exakten Abläufe derzeit noch nicht vollständig transparent sind.

⇢ Blauer Kreis bei WhatsApp: Was Nutzer jetzt wissen müssen

Risiken beachten

Ein fahrlässiger Umgang mit dem KI-System birgt Risiken, besonders wenn vertrauliche Informationen preisgegeben werden. Dies könnte etwa sensible Daten zu Finanzen oder Gesundheit umfassen, was erhebliche Probleme nach sich ziehen könnte. An der Fachhochschule findet der Meta-Chatbot bislang kaum Anwendung. Einige Studierende haben ihn zwar wahrgenommen, aber noch nicht aktiv genutzt, während andere KI-Systeme wie ChatGPT sich bereits als wertvolle alltägliche Lernhilfe etabliert haben.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen