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tragisches Unglück

Rote Flagge ignoriert: Sieben junge Menschen ertrinken im Meer

Rote Flagge ignoriert: Sieben junge Menschen ertrinken im Meer
Symbolbild FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Sieben junge Menschen sind bei einem tragischen Unglück an der ägyptischen Mittelmeerküste ums Leben gekommen. Etwa 150 Studierende hielten sich westlich von Alexandria auf, als sich das Unglück ereignete. Trotz einer roten Warnflagge am Strand und starkem Wellengang begab sich eine Studentin ins Wasser.

📍 Ort des Geschehens

Die rote Warnflagge signalisiert an ägyptischen Stränden ein striktes Badeverbot bei gefährlichen Bedingungen. In dem Versuch, die in Not geratene Person zu retten, sprangen zahlreiche Kommilitonen ebenfalls ins Meer und wurden kurz darauf von den Fluten erfasst. Das Gesundheitsministerium bestätigte gestern den Tod von sechs jungen Menschen im Alter zwischen 15 und 21 Jahren.

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Siebtes Opfer gefunden

Rettungskräfte fanden heute die Leiche eines weiteren Opfers. Laut der Nachrichtenseite Al-Masri al-Jum (ägyptische Zeitung) handelt es sich um einen etwa 20-jährigen Mann, der ebenfalls bei dem Rettungsversuch ins Wasser gesprungen war. Die Angaben zu Opferzahl und Altersstruktur wurden sowohl vom ägyptischen Gesundheitsministerium als auch von lokalen Behörden übereinstimmend bestätigt.

Zusätzlich mussten 24 Personen, die von Erstickung bedroht waren, medizinisch versorgt werden. Die dramatische Rettungsaktion ereignete sich bei starkem Wellengang, der bereits am Morgen des Unglückstages von den örtlichen Behörden als besonders gefährlich eingestuft worden war.

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KO KOSMO-Redaktion
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