Ausgerechnet beim Fahrsicherheitstraining kam es zum Unfall: Ein Fahrschüler übersah seinen Ausbilder – mit schmerzhaften Folgen für den 57-jährigen Fahrlehrer.
Ein 57-jähriger Fahrlehrer wurde am Freitagnachmittag bei einem Unfall in einem Fahrtechnikzentrum in Wiesing verletzt. Der Vorfall ereignete sich gegen 16.10 Uhr während eines Fahrsicherheitstrainings. Ein 20-jähriger Fahrschüler übersah beim Rückwärtsfahren seinen Ausbilder, wodurch dieser zu Boden stürzte und mit schweren Verletzungen liegen blieb.
📍 Ort des Geschehens
Fahrsicherheitstrainings sind seit der Einführung der Mehrphasenausbildung verpflichtender Bestandteil des B-Führerscheins in Österreich. Die Kurse finden auf speziell ausgestatteten Anlagen mit großen Schutzräumen und computergesteuerten Wasserhindernissen statt. Pro Training sind maximal zwölf Teilnehmer zugelassen, um Qualität und Sicherheit zu gewährleisten. Jeder Fahrschüler fährt dabei selbst unter Anleitung professioneller Instruktoren.
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Schwere Verletzungen
Der Fahrlehrer zog sich einen Knöchelbruch zu und musste vom Rettungsdienst ins Bezirkskrankenhaus Schwaz transportiert werden. Die Polizei stuft den Vorfall als unglückliches Missgeschick ein und sieht keine Schuld beim Fahrschüler.
Solche Arbeitsunfälle während der Fahrausbildung fallen unter die gesetzliche Unfallversicherung und werden als besondere Gefährdungssituationen im Berufsfeld der Fahrlehrer behandelt. Die weitläufigen, speziell präparierten Übungsflächen in Fahrsicherheitszentren sind normalerweise darauf ausgelegt, auch bei Fahrfehlern größtmögliche Sicherheit für alle Beteiligten zu gewährleisten.