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Russland zahlt Bosnien Millionen-Schulden aus UdSSR-Ära zurück

Der Schuldenberg der Sowjetunion soll Ende Mai an Bosnien-Herzegowina ausbezahlt werden. (Foto: zVg.)

Durch eine Vereinbarung zwischen Bosnien-Herzegowina und Russland soll der 116 Mio. Euro Schuldenberg aus der sowjetischen Ära an das Balkanland ausbezahlt werden.

Das bosnische Finanzministerium bestätigte das Abkommen mit Moskau, welches die ausständigen Schulden aus der ehemalige Sowjetunion an Bosnien-Herzegowina beinhaltet. So soll Bosnien das einzige Land aus dem ehemaligen Jugoslawien sein, dem das Geld in bar ausbezahlt wird. Der volle Betrag soll bereits bis Ende Mai an das bosnische Ministerium überwiesen werden. Davon sollen 58 Prozent an die Föderation, 29 Prozent an die Republika Srpska und der Rest an Brčko Distrikt fließen.

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Im Jahr 2003 übernahm Russland die Verantwortung für die Schulden der Sowjetunion, die an das ehemalige Jugoslawien ausbezahlt werden müssen. Schätzungsweise liegt der Betrag für die Ausbezahlung bei 1,2 Milliarden Dollar. Die Schulden entstanden vor allem aus Geschäfts-Angeboten, unter denen das kommunistische Jugoslawien die Sowjetunion mit Konsumgütern versorgte.

Moskau hat bereits Teile der Schulen, die von den Nachfolgestaaten gefordert wurden, in Waren und Dienstleistungen rückerstattet. Innerhalb der nächsten 45 Tage werden die ausstehenden Schulden an Bosnien-Herzegowina, das letzte Land der Liste der Gläubiger der ehemaligen Sowjetunion, ausbezahlt. Russland hat bereits Geld an Serbien, Kroatien und Slowenien ausbezahlt, wie bosnische Medien berichten.

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