Start Infotainment Kurios Schockierende Diagnose: Arzt findet Embryo in Leber
ÄUSSERST SELTEN

Schockierende Diagnose: Arzt findet Embryo in Leber

(FOTO: Screenshot TikTok/@nicu_musings)

Ein kanadischer Kinderarzt konnte seinen Augen kaum Trauen, als er sich die Ultraschallbilder einer Patientin genauer ansah: In ihrer Leber befand sich ein Embryo!

Eine junge Frau aus Winnipeg (Kanada) hatte den Arzt Dr. Michael Narvey aufgesucht, da sie bereits seit 14 Tagen ihre Periode hatte und langsam beunruhigt war. Doch was ihr dann im Krankenhaus gesagt wurde, damit hätte sie im Traum nicht gerechnet: Die Frau litt an einer Eileiterschwangerschaft – noch dazu an einer besonders seltenen Form!

Eileiterschwangerschaften kommen während der Befruchtung immer wieder vor. Dabei pflanzt sich das befruchtete Ei nicht, wie es sollte, in der Gebärmutter ein, sondern nistet sich häufig im Eileiter ein. Selten kann so etwas auch in den Eierstöcken, dem Gebärmutterhals oder der Bauchdecke passieren. Doch der Fall von Dr. Narveys schwangerer Patientin war besonders außergewöhnlich: „Wir haben in ihrer Leber ein Baby gefunden“, schilderte der noch immer ungläubige Arzt in einem TikTok-Video.

Zu Recht, denn so eine Eileiterschwangerschaft in der Leber ist laut National Centre for Biotechnology „ausgesprochen selten“. Bisher wurden zwischen 1964 und 1999 weltweit nur 14 solcher Fälle bekannt.

Die betroffene Patientin musste sofort nach der Diagnose notoperiert werden. Die Ärzte konnten ihr Leben retten, allerdings konnten sie nichts mehr für das Embryo tun. Doch wie konnte das überhaupt passieren? Wie kann sich das Embryo in der Leber einnisten?

Dazu postete Dr. Narvey noch ein weiteres TikTok-Video in welchem er erklärte: Bei einer Eileiterschwangerschaft sei es auch möglich, „dass sich die Eizelle und das Spermium, wenn sie sich vereinigen und dann in die andere Richtung [im Eileiter] wandern, aus dem Eierstock heraus, im Bauchfell [Gewebe, das den Bauchraum auskleidet] einnisten können.“ Im Fall der kanadischen Frau seien die beiden jedoch „bis hin zur Leber“ gewandert.

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