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Verkehrskontrolle

Schüler im Reisebus in Gefahr? Kontrolle bringt schwere Mängel ans Licht

Schüler im Reisebus in Gefahr? Kontrolle bringt schwere Mängel ans Licht
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Zwei Busse, Dutzende Passagiere, manipulierte Fahrtenbücher – an der burgenländischen Grenze wurde ein gefährliches Muster sichtbar.

Im burgenländischen Nickelsdorf hat die Polizei am Wochenende einen rumänischen Reisebus wegen gravierender technischer Defizite aus dem Verkehr gezogen. An Bord befanden sich 29 Schülerinnen und Schüler, die auf dem Weg nach Frankreich waren und daraufhin in einen Ersatzbus umsteigen mussten. Beamte des Landes Burgenland zählten bei der technischen Überprüfung des Fahrzeugs insgesamt 14 gefährliche und schwere Mängel.

Darüber hinaus wurden dem 43-jährigen rumänischen Fahrer Manipulationen an den Aufzeichnungen der Lenk- und Ruhezeiten nachgewiesen.

Zweiter Bus gestoppt

Bereits am Sonntag geriet ein weiterer Bus in den Fokus der Behörden: Bei einem österreichischen Fahrzeug mit 50 Passagieren an Bord, das von Gjakove im Kosovo in Richtung Salzburg unterwegs war, stellten die Beamten 15 gefährliche und schwere technische Mängel fest. Auch die beiden Lenker – ein 35-Jähriger und ein 44-Jähriger aus dem Kosovo – hatten die Aufzeichnungen ihrer Lenk- und Ruhezeiten manipuliert.

Beiden Bussen wurde die Weiterfahrt untersagt. Die zuständigen Anzeigen wurden an die Bezirkshauptmannschaft Neusiedl am See sowie die Staatsanwaltschaft Eisenstadt übermittelt. Für die Reisenden konnte in beiden Fällen ein Ersatzbus organisiert werden, sodass die Fahrt sicher fortgesetzt werden konnte.

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KO KOSMO-Redaktion
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