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Sanierungsverfahren

Schuhhändler steht vor dem Aus – Mitarbeiter bangen um ihre Jobs

Schuhhändler steht vor dem Aus – Mitarbeiter bangen um ihre Jobs
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Nach der Zahlungsunfähigkeit des deutschen Mutterkonzerns steht nun auch die österreichische Görtz-Tochter mit sieben Filialen vor dem finanziellen Abgrund.

Der Schuhhändler Görtz betreibt in Österreich sieben Filialen mit knapp 60 Mitarbeitern, deren Gehälter bis Ende Juli ausbezahlt wurden. Die finanzielle Notlage des Unternehmens ist eine direkte Folge der Zahlungsunfähigkeit des deutschen Mutterkonzerns. Die Görtz Gruppe in Deutschland geriet im Januar 2025 bereits zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit in wirtschaftliche Schwierigkeiten, nachdem erst im Juli 2023 das erste Insolvenzverfahren der Ludwig Görtz GmbH und ihrer beiden Tochtergesellschaften Görtz Retail GmbH sowie Görtz Logistik GmbH abgeschlossen worden war.

Nach dem ersten Insolvenzverfahren war die Gruppe durch den Einstieg eines österreichischen Investors gerettet worden. Das aktuelle Verfahren, das im Januar 2025 eröffnet wurde, führte jedoch bis zur Jahresmitte zur Abwicklung fast aller verbliebenen Filialen in Deutschland. Die Kette, die einst rund 160 Standorte betrieb, konnte sich von den wirtschaftlichen Schwierigkeiten nicht mehr erholen.

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Gläubiger-Situation

Von der Insolvenz sind insgesamt 108 Gläubiger betroffen, deren Forderungen sich auf etwa 2,3 Millionen Euro summieren. Die Schuldenregulierung soll mittels eines Sanierungsplans erfolgen, der den Insolvenzgläubigern eine Quote von 20 Prozent zusichert, die binnen zwei Jahren nach Annahme des Plans ausgezahlt werden soll.

Wie der AKV (Alpenländischer Kreditorenverband) mitteilt, hat die GAT nach eigenen Angaben bereits ein Sanierungskonzept und entsprechende Restrukturierungsmaßnahmen entwickelt, um den Geschäftsbetrieb ohne Verluste für die Gläubiger fortführen zu können.

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KO KOSMO-Redaktion
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