Serbien schickt Heavy Metal nach Wien – ein Ergebnis, das den Vorentscheid auf den Kopf stellt.
Beim serbischen Vorentscheid „Pesma za Evroviziju“ kam es zu einem Ergebnis, das kaum jemand auf dem Zettel hatte: Die Heavy-Metal-Band Lavina qualifizierte sich für den Eurovision Song Contest in Wien. Während im Vorfeld andere Acts wie Zejna oder Brat Pelin als aussichtsreiche Kandidaten gehandelt worden waren, entschied das Juryvoting den Wettbewerb zugunsten von Lavina – die Jury vergab sogar die Höchstwertung von 12 Punkten an die Band. Diese starke Rückendeckung aus dem Fachgremium erwies sich letztlich als ausschlaggebend.
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Jury entscheidet
Zejna war von vielen als Favoritin gesehen worden, und auch Brat Pelin galten mit ihrem eingängigen Beitrag als ernstzunehmende Anwärter auf den Publikumspreis. Doch die Entscheidung verlief anders als erwartet: Brat Pelin blieben im Juryvoting weitgehend unberücksichtigt, während Lavina die entscheidenden Stimmen auf sich vereinen konnte.
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Serbiens neuer Klang
Mit ihrem Beitrag „Kraj mene“ werden Lavina in Wien einen deutlich anderen Klang vertreten, als Serbien ihn zuletzt auf der ESC-Bühne präsentiert hat.
Anstelle von Pop, Ethno-Elementen oder dem typischen Eurovision-Spektakel stehen nun schwere Gitarren, eine dichte Atmosphäre und eine ausgeprägt düstere Ästhetik im Mittelpunkt.