Preissenkungen, günstigere Kredite und Schutz vor Zwangsräumungen: Serbiens Präsident Vucic kündigt ein umfassendes Entlastungspaket für die Bevölkerung an.
Serbiens Präsident Aleksandar Vucic hat ein weitreichendes Maßnahmenpaket zur finanziellen Entlastung der Bevölkerung ab 1. September in Aussicht gestellt. Als erste konkrete Maßnahme kündigte er Preissenkungen bei Grundnahrungsmitteln und wichtigen Alltagsprodukten an. Details zum gesamten Entlastungsplan sollen bis zum 25. August folgen.
„Wir sind uns der Inflationsbelastung sehr bewusst und bemühen uns stets, die Erhöhungen bei Gehältern und Pensionen deutlich über der Teuerungsrate zu halten“, erklärte Vucic in einer Videobotschaft auf Instagram. Sein besonderes Augenmerk gelte dabei jenen Bevölkerungsgruppen, die trotz ihres Beitrags zum Fortschritt des Landes wirtschaftlich zu kämpfen hätten. „Unser Maßnahmenpaket richtet sich an alle Bürger, aber besonders an jene unter euch, die es schwerer haben als die Wohlhabenderen“, betonte der Präsident.
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Finanzielle Hilfen
Neben günstigeren Grundnahrungsmitteln stellte Vucic auch eine Senkung der Kreditzinsen in Aussicht. Zudem plant die Regierung eine Verfassungsinitiative, die Zwangsräumungen von Familien aus ihrem einzigen Wohnraum durch Gerichtsvollzieher künftig verhindern soll. „Damit schaffen wir mehr Gerechtigkeit und Sicherheit für unsere Bürger“, erläuterte der Präsident.
Saisonale Entlastung
Der Staatschef kündigte außerdem Lösungen für saisonale Probleme an, darunter die traditionell im Spätsommer steigenden Brennholzpreise sowie die Absenkung der Schwelle für vergünstigte Stromtarife.
„Wartet bis zum 25. August, aber rechnet mit bedeutenden positiven Nachrichten von eurem Staat“, schloss Vucic seine Ankündigung.