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Tierquälerei

Skandal-Auftritt: Desingerica mit Lamm auf Bühne – drei Anzeigen! (VIDEO)

Skandal-Auftritt: Desingerica mit Lamm auf Bühne – drei Anzeigen! (VIDEO)
(FOTO: Screenshot / Facebook / Zorica Markovic)
2 Min. Lesezeit |

Ein Tier auf der Bühne, Panik, Strafanzeigen – Rapper Desingerica sorgt mit seinem jüngsten Konzert für handfesten Skandal.

Ein Lamm auf der Bühne – und damit hat Dragomir Despic, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Desingerica, einen Sturm der Entrüstung entfacht. Bei einem Konzert in Vranje wurde ein lebendes Lamm auf die Bühne gebracht, das sichtlich in Panik geriet und verzweifelt versuchte, der Situation zu entkommen – während der Rapper unbeeindruckt seinen Song „Cokolada“ performte.

Welle der Empörung

Die Empörung ließ nicht lange auf sich warten. In sozialen Netzwerken überschlugen sich die Kommentare: „Das ist zu viel – Kunst darf keine Tierquälerei beinhalten!“, schrieb ein Nutzer. Andere fragten: „Wie weit soll sein Wahnsinn noch gehen?“ oder warfen ihm schlicht Tierquälerei vor.

Dabei ist Desingerica für provokante Bühnenaktionen durchaus bekannt – er rieb bereits Käse an Zuschauern und schnitt Fans die Haare ab. Dass es nun aber ein Tier treffen würde, hatte wohl kaum jemand erwartet. In der Folge wurden gegen den Rapper drei Strafanzeigen erstattet.

Desingericas Reaktion

Desingerica selbst wies jede Verantwortung von sich. Das Lamm habe ein Konzertbesucher mitgebracht – er selbst sei dafür nicht zuständig. „Ich kann die Leute nicht erziehen und ihnen erklären, was sie zu tun haben“, sagte er und ergänzte: „Ein Erwachsener hat sein Lamm mitgebracht – er ist derjenige, der verantwortlich ist.“

Gleichzeitig räumte er ein, selbst überrascht gewesen zu sein, und schilderte, wie er in dem Moment reagierte: „Ich habe es geküsst, sozusagen gesegnet – ich wusste ehrlich gesagt selbst nicht, was ich tun sollte.“ Den Vorwurf der Heuchelei richtete er prompt an seine Kritiker zurück: Wer sich in der Grillstube die Finger nach dem Lammfleisch ablecke, solle sich seine Empörung lieber sparen.

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KO KOSMO-Redaktion
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