Der Reiseverkehr in Österreich steuert mit dem Ende der bayerischen Ferien auf einen letzten Höhepunkt zu. Besonders die westlichen Bundesländer Vorarlberg, Tirol und Salzburg müssen mit erhöhtem Verkehrsaufkommen rechnen, wie der ÖAMTC mitteilt. Reisende sollten an zahlreichen Grenzübergängen längere Wartezeiten einkalkulieren.
Parallel dazu treten auch viele Urlauber aus Oberösterreich und der Steiermark ihre Heimreise an. Zum Abschluss der Semesterferien sind vor allem auf den Rückreiserouten Richtung Deutschland Verzögerungen zu erwarten.
Der Ferienbeginn in einigen tschechischen Regionen wird das Verkehrsgeschehen in Österreich voraussichtlich kaum beeinflussen. In den Skigebieten bleibt die Situation dennoch angespannt, da zusätzlich viele Tagesausflügler unterwegs sein werden. Insbesondere die Zufahrten und Abfahrten bekannter Wintersportregionen dürften am Samstag stark frequentiert sein.
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Regionale Problemzonen
Zu den bekannten Problemzonen in Vorarlberg gehören die Rheintal Autobahn A14 sowie die Arlberg Schnellstraße S16. Auch auf der Montafoner Straße L188 und der Bregenzerwald Straße L200 drohen Staus. In Tirol müssen Reisende auf der Fernpassstrecke B179, im Zillertal und Ötztal, auf der Eibergstraße B173, im Raum Kitzbühel, am Achenpass B181, bei Scharnitz auf der B177 sowie am Grenzübergang Kufstein-Kiefersfelden auf der Inntal Autobahn A12 mit deutlichen Verzögerungen rechnen.
In Salzburg entwickelt sich die Tauernautobahn A10 zwischen Golling und dem Pass Lueg zur besonderen Herausforderung. Auch auf der Pinzgauer Straße B311 Richtung St. Johann im Pongau sowie auf der Ennstal Straße B320 sind Zeitverluste wahrscheinlich. In der Steiermark und in Niederösterreich macht sich der Rückreiseverkehr vor allem auf der Semmering Schnellstraße S6 bemerkbar, besonders im Bereich der Tunnelanlagen.
Reisevorbereitungen
Der ÖAMTC rät Autofahrern zu einer gründlichen Vorbereitung auf die Fahrt ins oder aus dem Skiwochenende. Dazu zählt eine überprüfte Winterausrüstung mit ausreichend Scheibenfrostschutz, Schneeketten und warmer Decke. Tank oder Akku sollten rechtzeitig aufgefüllt werden, bevor die Reserveanzeige erscheint. Ebenso wichtig ist die korrekte Sicherung des Gepäcks: Schwere Gegenstände gehören in den Kofferraum, Ski und Snowboards am besten in eine Dachbox, alles sorgfältig mit Zurrgurten befestigt.