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KEINE PRODUKTION

Strache bestätigt Beteiligung an Maskenfirma in Serbien

(FOTOS: Facebook/H.C. Strache, iStockphotos)

Heinz-Christian Strache, Ex-FPÖ-Chef und Kritiker einer Maskenpflicht in Corona-Zeiten ist in Serbien an einer Firma beteiligt, die Vliesstoffe für genau solche Masken herstellt.

Nachdem die „Kronen Zeitung“ in ihrer Dienstag-Ausgabe darüber berichtet hatte, dass H.C. Strache an einer Maskenfirma in Serbien beteiligt sein soll, bestätigte der ehemalige FPÖ-Chef via Social Media zwar die Beteiligung, bestritt aber, dass das Unternehmen selbst Masken herstelle.

In einem Facebook-Posting betonte Strache, dass in der Firma keine Masken produziert würden und sprach im Zusammenhang mit dem veröffentlichten „Krone“-Artikel von gezielt verbreiteten Unwahrheiten: „Es wird in Serbien in der Firma Aurum-Tex, wo ich als Gesellschafter beteiligt bin, ein hochwertiges Melt-Blown (Filter-Vlies) für die Industrie entwickelt, und es werden dort keine Masken produziert“, betonte er. Das Vlies wird jedoch auch explizit für Mund-Nasen-Schutzmasken verwendet. Auf ihrer Website wirbt die Firma sogar dafür.

Dass der ehemalige FPÖ-Chef eine Maskenproduktion der Firma bestreitet, liegt vielleicht daran, dass er selbst ein großer Kritiker der Maskenpflicht ist. Er wurde auch schon auf Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen ohne Maske und Mindestabstand gesichtet.

Hilfe von Höbart
Christian Höbart, ebenfalls Ex-FPÖ-Politiker und jetzt Generalsekretär des Teams HC Strache, sprang seinem Chef helfend zur Seite: „Wenn man nun meint, sogar schon privatwirtschaftliche Engagements mit der Lupe betrachten und mit Unwahrheiten operieren zu müssen … dann in aller Klarheit: ‚Haut’s Eich über die Heisa!‘ Punkt. Ende. Gelände“, so Höbart unter Straches Facebook-Beitrag.

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