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Fehlverhalten

Strafzahlungen an UEFA: Kroatien muss am meisten blechen!

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(FOTO: EPA/ Robert Ghement, Ronald Wittek)

Während die Fußball-EM in Deutschland in ihre entscheidende Phase eintritt, werfen die bisher verhängten Strafzahlungen der UEFA einen Schatten auf das ansonsten sportlich strahlende Turnier. Nach Abschluss der Gruppenphase belaufen sich die Strafen, die größtenteils auf unangemessenes Fanverhalten zurückzuführen sind, auf insgesamt 1,3 Millionen Euro. Besonders im Fokus der UEFA stehen Vergehen wie das Zünden von Pyrotechnik und das Werfen von Gegenständen auf das Spielfeld.

Die Auflistung unangemessener Fanaktionen füllt das Vergehenregister der UEFA: Das Einbringen von Pyrotechnik in die Stadien, das Werfen von Gegenständen wie Bechern oder Feuerzeugen auf das Spielfeld sowie das Auspfeifen der Nationalhymnen durch Fans verschiedener Nationen zieht empfindliche Strafen nach sich. Laut einem Bericht des Fußballmagazins „Kicker“, das sich auf Daten der UEFA beruft, wurden England und Rumänien jeweils mit 10.000 Euro belegt, weil ihre Fans gegnerische Hymnen auspfiffen. Darüber hinaus erhielten Nationen wie die Schweiz, Ungarn, Albanien, Serbien, Slowenien, Rumänien und Dänemark Tadel wegen der Verbreitung unpassender Botschaften.

Kroatien an der Spitze der Strafliste

Angeführt wird die Liste der Strafen von Kroatien, das mehr als 220.000 Euro zahlen muss, gefolgt von Albanien mit 171.375 Euro und Serbien mit 166.625 Euro. Österreich findet sich mit einer Strafsumme von 59.875 Euro im oberen Mittelfeld wieder, während Gastgeber Deutschland mit 23.375 Euro vergleichsweise gering bestraft wurde. Insgesamt wurden 21 der 24 teilnehmenden Nationen für ihr Fehlverhalten in der Vorrunde zur Kasse gebeten. Einzig Frankreich, Spanien und die bereits aus dem Turnier ausgeschiedene Slowakei blieben von Strafen verschont.

Hier ist die Tabelle zum Strafenkatalog der UEFA mit den aufgeführten Beträgen:

LandStrafbetrag (Euro)
Kroatien220.875
Albanien171.375
Serbien166.625
Türkei95.125
Schweiz91.750