Ein Streit um wenig Geld endete in einer betreuten Wohneinrichtung mit tödlichen Schüssen. Der 82-jährige Großvater griff zur Waffe und hinterließ Entsetzen.
In einer betreuten Wohneinrichtung in Lengau (Bezirk Braunau) ereignete sich am Freitag eine folgenschwere Familientragödie. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge war ein Streit um eine geringe Geldsumme der Auslöser für die Gewalttat.
Die Situation eskalierte, als eine 30-jährige Frau ihren Großvater besuchte. Im Verlauf einer Auseinandersetzung zog der 82-Jährige eine legal besessene Faustfeuerwaffe. Vor den Augen seiner Ehefrau feuerte er einen Schuss auf seine Enkelin ab, der sie im Oberbauch traf.
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Tragischer Ausgang
Nachdem die junge Frau schwer verletzt zusammengesunken war, richtete der Senior die Waffe gegen sich selbst und beendete sein Leben. Die Großmutter alarmierte umgehend den Notruf.
Medizinische Versorgung
Ein Rettungshubschrauber brachte die schwer verletzte 30-Jährige in ein Salzburger Krankenhaus, wo sie noch am selben Abend notoperiert wurde. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte ist der Zustand der Frau inzwischen stabil.
Sie schwebt nicht mehr in akuter Lebensgefahr.