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Strompreisbremse

Strom ab 2025 teurer: Wer nun den Anbieter wechseln sollte

Strom ab 2025 teurer: Wer nun den Anbieter wechseln sollte
FOTO: (iStock/vchal)
2 Min. Lesezeit |

Der bevorstehende Winter stellt österreichische Haushalte vor finanzielle Herausforderungen. Wolfgang Urbantschitsch, Vorstand der E-Control, empfahl im Gespräch mit der „ZIB2“ am Sonntag, die Stromanbieter zu vergleichen, um mögliche Einsparungen zu erzielen. Ein zentrales Thema ist die auslaufende Strompreisbremse, die bisher zur Reduzierung der Energiekosten beigetragen hat.

Mit dem Ende der Strompreisbremse zum 1. Jänner 2025, nach ihrer Verlängerung bis Ende Dezember 2024, müssen Haushalte damit rechnen, den vollen Strompreis zahlen zu müssen. Diese staatliche Maßnahme wurde zur Entlastung von bis zu 15 Cent pro Kilowattstunde bis zu einem Gesamtverbrauch von 2.900 Kilowattstunden jährlich eingeführt. Urbantschitsch rät, sich jetzt über günstigere Fixpreisangebote bei anderen Anbietern zu informieren, um von Einsparungen zu profitieren. Diese Vorsichtsmaßnahme kann besonders wichtig werden, sollte es zu Gaslieferengpässen aus Russland kommen, auch wenn alternative Quellen für eine gewisse Stabilität sorgen.

Die Arbeiterkammer empfiehlt Folgendes beim Wechsel des Stromanbieters:

  • Preise mithilfe des Tarifkalkulator der E-Control vergleichen.
  • Preisrabatte gelten meist nur für ein Jahr; daher sollte man über mehrere Jahre vergleichen!
  • Fristen und Kündigungsbedingungen im Auge behalten.
  • Eine vorzeitige Kündigung ist möglich, wenn der Anbieter die Preise erhöht oder die Geschäftsbedingungen ändert. Weitere Informationen dazu findest du hier.
  • Strom- und Gaszähler ablesen!

Während der Netzbetreiber nicht gewechselt werden kann, ist ein Wechsel des Strom- und Gaslieferanten möglich. Der Anbieterwechsel sollte nicht länger als drei Wochen dauern und verursacht keine zusätzlichen Kosten für die Konsumentinnen und Konsumenten.

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Anbieterwechsel und Handlungsoptionen

Es ist ratsam, nicht nur den Strom-, sondern auch den Gaslieferanten regelmäßig zu überprüfen. Ein Wechsel sollte reibungslos und ohne zusätzliche Kosten innerhalb von drei Wochen möglich sein. Dieses Vorgehen kann den Haushalten zusätzliche Möglichkeiten bieten, ihre Energiekosten zu optimieren. Urbantschitsch betonte die Vorteile des Anbieterwechsels, der zur Kosteneffizienz beitragen kann.

Ab Jänner ist die Strompreisbremse beendet, es sei denn, es erfolgt eine unerwartete Verlängerung. Dann sind alle Österreicher wieder selbst für ihre Stromverträge verantwortlich. Liegt der Preis über zehn Cent pro Kilowattstunde, wird der Strom für diese Personen teurer. Der Staat übernimmt derzeit die Kosten für Strompreise zwischen zehn und maximal 25 Cent pro Kilowattstunde. Alles, was darunter oder darüber liegt, muss selbst getragen werden.