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Taschendiebe & Co.: Diese Urlaubsstädte solltet ihr 2025 meiden

Taschendiebe & Co.: Diese Urlaubsstädte solltet ihr 2025 meiden
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Der Trend zum Urlaub in kühleren Regionen wächst, doch nicht jedes Reiseziel in Europa verspricht Erholung. Einige Städte bergen überraschende Risiken für Touristen.

Bei der Urlaubsplanung entscheiden sich immer mehr Menschen für Ziele in der näheren Umgebung oder in nördlichen Regionen. Der sogenannte „Coolcation“-Trend (Urlaub in kühleren Gebieten), bei dem kühlere Destinationen bevorzugt werden, gewinnt zunehmend an Beliebtheit. Anstatt Langstreckenflüge zu buchen, reisen Urlauber – ob als Paar, Familie oder allein – vermehrt mit dem Auto nach Frankreich, Italien oder bleiben sogar innerhalb Österreichs.

Allerdings sollte die Wahl des Reiseziels auch in Europa wohlüberlegt sein. Fachleute weisen auf die risikoreichsten Städte des Jahres hin. Reisende sollten diese Orte möglichst umgehen oder höchstens für einen Tagesbesuch einplanen. Die Warnungen beziehen sich hauptsächlich auf Taschendiebstahl, übermäßigen Tourismus und erhöhte Kriminalitätsraten.

Gefährliche Reiseziele

Marseille führt erneut die Liste der gefährlichsten europäischen Städte an. Die französische Hafenstadt ist bekannt für Drogenprobleme und Bandenaktivitäten. Tödliche Schusswechsel sind dort keine Seltenheit. Auch von Reisen nach Bradford raten Experten ab, dicht gefolgt von Coventry und Birmingham.

Italien ist ebenfalls im Ranking vertreten – Neapel nimmt hier einen Spitzenplatz ein. Neben kriminellen Aktivitäten warnen Fachleute auch vor dem Massentourismus in Venedig. Die Infrastruktur kann dort so überlastet sein, dass ein Besuch kaum lohnenswert erscheint.

Die Bewertungen basieren auf dem aktuellen Numbeo-Kriminalitätsindex 2025, der auf weltweiten Online-Umfragen zum subjektiven Sicherheitsempfinden beruht. Neapel erreicht dabei 63 Punkte, Montpellier 62 Punkte und Coventry sogar 66 Punkte auf einer Skala bis 100. Werte über 60 gelten als hohes Risiko für ein unsicheres Gefühl.

Sichere Alternativen

Unter den zehn Städten, die man besser meiden sollte, befinden sich auch Grenoble, Nantes und Montpellier. Dort herrschen ähnlich raue Verhältnisse wie in Marseille. Besucher müssen hier besonders auf ihre Wertsachen achten. Auch Lüttich wird als Gefahrenzone eingestuft, die man besser schnell wieder verlässt.

Der Index bewertet dabei bewusst das subjektive Sicherheitsempfinden der Einwohner und nicht allein offizielle Polizeistatistiken. Kritiker bemängeln diese Methodik, dennoch nutzen mehrere unabhängige Reisemedien den Numbeo-Index als Orientierungshilfe für Städterankings.

Deutlich sicherer reist man dagegen in den Niederlanden, der Schweiz, Norwegen und Österreich.

München beispielsweise belegt lediglich Rang 145 im Kriminalitätsindex.

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KO KOSMO-Redaktion
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