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Digitalisierung

Technologie-Revolution: McDonald’s nimmt Bestellungen auf mit KI!

McDonalds
(Foto: iStockphoto)

In einer bahnbrechenden Entwicklung hat McDonald’s angekündigt, in seinen Drive-thru-Filialen fortschrittliche KI-Technologie einzusetzen, um Bestellungen entgegenzunehmen. Dieser Schritt folgt auf umfangreiche Automatisierungsinitiativen im Bestellprozess innerhalb der Restaurants und signalisiert die nächste Phase der digitalen Transformation in der Fast-Food-Industrie.

Testphase in den USA beendet

Nach einem zweijährigen Testlauf an über 100 Standorten in den USA, durchgeführt in Kooperation mit dem Technologieriesen IBM, hat McDonald’s kürzlich angekündigt, dass dieser Pilot erfolgreich abgeschlossen wurde. Die Erfahrungen aus dem Test, so die offizielle Mitteilung an die Franchise-Nehmer, stärken die Überzeugung, dass KI-basierte Sprachbestellungen zukünftig einen festen Platz im Serviceangebot der Restaurantkette einnehmen werden.

Mögliche Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt

Die Einführung von KI in die Bestellprozesse könnte bedeutende Veränderungen für die Beschäftigten nach sich ziehen. Eine Studie des McKinsey Global Institute prognostiziert, dass in Deutschland allein bis 2030 rund drei Millionen Arbeitsplätze durch die fortschreitende Automatisierung und Digitalisierung gefährdet sein könnten. Besonders betroffen wäre der Niedriglohnsektor, während hoch qualifizierte Positionen weiterhin schwer zu besetzen sind.

Ausblick und weitere Partnerschaften

Neben der Implementierung am Drive-thru ist McDonald’s auch andere innovative Wege gegangen und hat eine Partnerschaft mit Google geschlossen, um die Möglichkeiten generativer KI weiter auszuloten. Währenddessen treiben auch andere große Fast-Food-Ketten wie Wendy’s und Carl’s Jr. die Entwicklung in Richtung eines digital erweiterten Kundenservice voran. Der Hauptfokus liegt dabei auf der Effizienzsteigerung und Verbesserung der Kundenerfahrung durch den Einsatz von KI.

Die globalen Auswirkungen dieser Technologieimplementierungen bleiben abzuwarten, da die Anwendungen zunächst primär auf Englisch entwickelt werden. Fest steht jedoch, dass die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine im Servicebereich eine immer bedeutendere Rolle einnehmen wird.