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TEURER SPASS

Teurer Strandurlaub: Preise in Budva sind wie an der Côte d’Azur

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(FOTO: iStock)

Medienberichten zufolge sind die Preise an der montenegrinischen Adriaküste heuer besonders hoch. Die Aussage des Premierministers Dritan Abazovic, dass „die Preise an der Adriaküste genauso hoch wie an der Côte d’Azur“ seien, hatte zuletzt für Aufsehen gesorgt. Die Belgrader Touristin Milica P., die derzeit mit ihrem Sohn in Montenegro Urlaub macht, berichtet über ihre Erfahrungen vor Ort.

„Ich bin mit meinem 8-jährigen Sohn seit vier Tagen in Budva. Die von den Medien kolportieren horrenden Preise für Strandliegen habe ich noch nicht gesehen. Wir zahlen überall 10 Euro für einen Sonnenschirm und zwei Liegen, nur die erste Reihe kostet 15 Euro. Das sind, soweit ich mich erinnere, die gleichen Preise, die wir letztes Jahr zahlten“, heißt es in dem vom „Kurir“ veröffentlichten Leserbrief.

„Wir essen täglich in Restaurants, und es gibt natürlich unterschiedliche Preisklassen. Für ein Risotto zahlten wir 6,5 Euro, eine Kinderpizza 4,7 Euro, mit je einem Getränk kam das Mittagessen insgesamt auf 17 Euro. Eine Kugel Eis gibt es schon ab 50 Cent, und der Kaffee kostet 1,80 Euro, genauso wie eine kleine Flasche Mineralwasser.“

Ein Ausflug per Touristenboot zu der sogenannten Hawaii-Insel komme auf 4 Euro pro Person, für Hin- und Rückfahrt wohlgemerkt, berichtet die Leserin.

„Wenn ich ehrlich bin, gibt es spürbar weniger Gäste. Die Einheimischen sagen, dass heuer die russischen und ukrainischen Besucher fehlen, was eigentlich zu erwarten war. Für mich persönlich ist das ein Vorteil, es gibt weniger Stau und Gedränge. Ich muss nicht um 7 Uhr morgens aufstehen, um einen Platz am Strand zu ergattern. Die Fußgängerzonen und Lokale sind allerdings voll, die meisten Gäste kommen aus dem Balkanraum.“

Das Fazit der Touristin: Durch die neue Autobahn ist die Hinreise zum Urlaubsort viel schneller als im Vorjahr. Die Preise sind unterschiedlich, und wer mit seinem Geld vorsichtig umgeht, kann sich einen schönen Urlaub machen, ohne gleich zwei Gehälter dafür hinzublättern.