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Preisschock

Teurer Umstieg: So trifft die Öffi-Preisexplosion deinen Geldbeutel

Teurer Umstieg: So trifft die Öffi-Preisexplosion deinen Geldbeutel
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2 Min. Lesezeit |

Drastische Preiserhöhung bei den Wiener Öffis: Ab 2026 kostet ein Einzelfahrschein satte 33 Prozent mehr. Besonders Senioren trifft es hart.

Ab 2026 steigen die Preise für alle Wiener Öffi-Tickets deutlich an. Ein Einzelfahrschein wird künftig 3,20 Euro kosten – ein Anstieg um 33 Prozent gegenüber dem aktuellen Preis von 2,40 Euro. Auch die Jahreskarte verteuert sich von derzeit 365 Euro auf 467 Euro in der physischen beziehungsweise 461 Euro in der digitalen Variante. Die Wiener Linien begründen diese Preisanpassung mit dem kontinuierlichen Ausbau des Verkehrsnetzes und dem umfangreicheren Angebot.

Die Preiserhöhung betrifft auch Einzelfahrscheine, die für eine Fahrt in eine Richtung mit maximal 80 Minuten Fahrzeit gelten und unmittelbar nach der Entwertung genutzt werden müssen. Umsteigen ist dabei beliebig oft möglich, längere Unterbrechungen der Fahrt jedoch nicht. Die Wiener Linien gewähren eine Übergangsfrist: „Einzelfahrscheine, die vor der Fahrt entwertet werden müssen und um den alten Preis gekauft wurden, können noch sechs Monate nach der Tarifanpassung verwendet werden. Da die Tarifanpassung am 1. Jänner 2026 in Kraft tritt, sind diese Fahrscheine bis Ende Juni 2026 gültig. Diese Regelung gilt nur für physische Fahrscheine, die noch nicht entwertet wurden. Sie sind bei Fahrscheinautomaten, in unseren Info- und Ticketstellen sowie in Trafiken erhältlich.“

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Senioren besonders betroffen

Besonders stark trifft die Preisanpassung Senioren ab 65 Jahren. Die bisher vergünstigten Einzelfahrscheine für diese Altersgruppe werden komplett gestrichen. Stattdessen müssen Senioren künftig den regulären Einzelfahrschein für 3,20 Euro erwerben – eine Preissteigerung von 113 Prozent. Diese Maßnahme stößt auf politischen Widerstand: ÖVP, FPÖ und Grüne haben bereits einen Antrag im Wiener Gemeinderat gegen die Streichung der Senioren-Einzelfahrscheine eingebracht.

Für regelmäßig fahrende Senioren bleibt laut Wiener Linien die vergünstigte Jahreskarte erhalten, allerdings zu einem höheren Preis. Diese verteuert sich von derzeit 235 Euro auf 300 Euro für die physische beziehungsweise 294 Euro für die Online-Variante. „Die Jahreskarte kann derzeit nur mit Gültigkeitsbeginn am 1.1.2026 oder 1.2.2026 gekauft werden. Der Preis enthält bereits den angepassten Tarif“, erklären die Wiener Linien.

Übergangsregelungen nutzen

Vorausschauende Fahrgäste konnten sich bis Ende November noch Jahreskarten zum alten Preis sichern. Wer die öffentlichen Verkehrsmittel in Wien nur gelegentlich nutzt, kann sich zudem mit unveränderten Einzelfahrscheinen zum aktuellen Preis eindecken – sofern diese unentwertet bleiben.

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KO KOSMO-Redaktion
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