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WESTBAHNHOF

Trotz Öffi-Ticket: Nino (27) muss wegen falschem Ausgang 115 Euro zahlen

(FOTO: User:My Friend, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons)

Ein falsches Abbiegen kam den 27-jährigen Nino A. aus Niederösterreich teuer zu stehen: Am Wiener Westbahnhof verlangten die Kontrolleure trotz gültigen Tickets 115 Euro.

Ganz schön streng gingen die Kontrolleure mit dem 27-jährigen Nino vor. Der Niederösterreicher fuhr nach Wien um zu shoppen und Weihnachtsgeschenke zu besorgen, berichtet die „Heute“. Dafür fuhr er mit dem Regionalzug zum Westbahnhof in Wien. Entsprechend hatte er ein VOR-Regionalzugticket gekauft. Um eine Abkürzung zur ‚Mahü‘ zu nehmen, ging er durch die Unterführung über den U-Bahn-Bereich Richtung der Einkaufsstraße.

Hier hielten ihn kurz vor dem Ausgang die Wiener Linien Kontrolleure auf und bestanden darauf ihn zu strafen, weil er kein gültiges Wiener-Öffi-Ticket vorzuweisen hatte. Nino berichtete der „Heute“, dass er den Fahrscheinkontrolleuren mehrmals erklärte, dass er nicht schwarz gefahren sei und lediglich zur Mariahlifer Straße durchkommen wollte. Ihnen waren die Erklärungsversuche allerdings egal und sie verpassten ihm eine teure Strafe: 115 Euro und das nur, weil er falsch abgebogen war.

Findet ihr es unfair, dass Nino trotz seines gültigen Tickets gestraft wurde?

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„Ich würde es verstehen, wenn ich tatsächlich schwarz gefahren wäre. Aber ich wollte nur schneller auf die Mariahilfer Straße kommen“, so der betroffene Mann. Zu allem Überfluss lebt der 27-Jährige von nur 1100 Euro im Monat, da er wegen der Pandemie in Kurzarbeit ist. Diese Strafe stelle eine „große finanzielle Belastung“ für ihn da, sagte er gegenüber der „Heute“.