UNESCO warnt: Gesundheitsfanatiker zerstören Wiener Kulturerbe

TRAURIG

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UNESCO warnt: Gesundheitsfanatiker zerstören Wiener Kulturerbe

Stephansdom
Auch übermäßiger Fleischkonsum wird ab sofort gestraft! (FOTO: Wikimedia Commons / Roland Geider)

Der Spritzer im Kreisky, das Bier im Schweizerhaus oder die Tschick am Würstelstand, von der Wurst ganz zu schweigen. Das alles wird es in Wien bald nicht mehr geben, oder es wird unleistbar werden.

Die UNESCO hat bereits Alarm geschlagen, denn das Wiener Kulturerbe scheint bedroht. Ohne Zigarette zur Melange und der Eitrigen zum 16er Blech wird die österreichische Hauptstadt ganz und gar ihren Flair verlieren, das fürchten Experten.

Auch der Tourismus wird voraussichtlich unter der Gesundheitskrise leiden. Wer sich ein richtiges Wiener Kalbsschnitzerl bestellt, kann mit einer satten Strafe rechnen. Um den Verzehr nachzuweisen, werden bei Verdacht Stuhlproben entnommen und untersucht. Bei einem Fund erhöhter Tierprodukte im Kot droht eine Strafe von bis zu 5.000 Euro.

Einheimische fürchten Ernüchterung durch den weiteren Anstieg von Bierpreisen. Bauarbeiter drohen zu verdursten und Studenten drohen in Schulden zu ersticken, wenn das wöchentliche Komasaufen noch teurer wird.

Doch nicht nur der Gerstensaft wird teurer, auch der Weinpreis schießt in die Höhe. Der ehemalige Bürgermeister Michael Häupl rief bereits eine Krisensitzung aus. Weitere Themen waren das Rauchverbot. Die Diskussionsrunde wurde von Bundespräsident Alexander Van der Bellen geführt.
Die Debatte soll auf traditionell österreichische Weise gelöst werden, indem für jeden Bezirk eigene Regeln festgelegt werden.

Diese Meldung hat satirischen Charakter.

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