Dramatische Stunden in Istrien: Ein siebenjähriger Urlauber überlebt einen Schlangenbiss nur knapp – während seine Eltern zunächst über die wahre Ursache schweigen.
Ein siebenjähriges Kind schwebt nach einem Schlangenbiss in Istrien nicht mehr in Lebensgefahr. Der kleine Urlauber wurde in der Nacht zum 15. August um ein Uhr ins Allgemeine Krankenhaus Pula eingeliefert, nachdem ihn am Vortag vermutlich eine Hornviper (giftige Schlangenart) gebissen hatte. Dies bestätigte Krankenhausdirektor Dr. Andrej Angelini.
Die Europäische Hornotter, auch als Hornviper bekannt, ist in Istrien heimisch und gilt als die giftigste Schlange Südosteuropas. Ihr Biss kann insbesondere für Kinder lebensbedrohlich sein. Nach einem Biss der Hornotter treten meist sofort starke Schmerzen und eine rasche Schwellung an der Bissstelle auf – bei schweren Vergiftungen kann es zu Kreislaufkollaps und Bewusstseinsstörungen kommen.
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Besonders brisant: Die ausländischen Eltern erwähnten bei der Ankunft im Spital weder ihren genauen Aufenthaltsort noch die eigentliche Ursache der Verletzung. Erst während der medizinischen Untersuchung stellten die Ärzte fest, dass es sich um einen Schlangenbiss handelte.
Kritische Versorgung
Das Kind befand sich zeitweise in akuter Lebensgefahr. Nach Verabreichung des entsprechenden Gegengifts und einer ersten Stabilisierung wurde der kleine Patient gegen vier Uhr morgens per Hubschrauber ins Klinische Krankenhauszentrum Rijeka verlegt.
Die schnelle medizinische Versorgung war entscheidend für das Überleben des Kindes, da eine umgehende Behandlung bei Hornviper-Bissen oft über Leben und Tod entscheidet. Inoffiziellen Angaben zufolge ist sein Zustand mittlerweile stabil.