Van der Bellen: „Man sollte bei Einbürgerungen großzügiger sein“

HAPPEL-STADION

Van der Bellen: „Man sollte bei Einbürgerungen großzügiger sein“

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Van-der-Bellen-ÖFB-Besuch
(FOTOS: Facebook/Alexander Van der Bellen)

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Bundespräsident Alexander van der Bellen besuchte die österreichische Nationalelf vor der EM-Qualifikation und äußerte sich auch zum Thema Einbürgerungen.

Am Montag stattete der österreichische Bundespräsident im Ernst Happel-Stadion dem ÖFB-Team einen Besuch ab und sah bei einem der ersten Trainings vor der EM-Qualifikationsspiele zu. „Ich wollte einmal herkommen, mir das Training anschauen und alles Gute wünschen, ganz normal als Staatsbürger und nicht so sehr als Bundespräsident“, so Van der Bellen gegenüber der APA.

Der Bundespräsident fügte hinzu, dass man vom Sport viel lernen könne: „Die Konzentration auf den Augenblick, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren oder eine Niederlage wegzustecken und nach vorne zu denken.“

„Großzügiger bei Einbürgerungen“
Nachdem Ende Februar endgültig beschlossen wurde, dass der Engländer Ashley Barnes nicht eingebürgert wird und somit dem ÖFB-Team nicht zur Verfügung steht, wurde öffentlich abermals vermehrt über das Thema Einbürgerung diskutiert.

Van der Bellen habe den Fall „am Rande“ mitverfolgt und kommentierte: „Ich wurde seinerzeit auch eingebürgert, ohne ein guter Fußballer zu sein oder sonstige Fähigkeiten zu haben. Ich finde, da kann man ein bisschen großzügiger sein.“ Auf die Frage, ob er den Fußballprofi Barnes eingebürgert hätte, antwortete er: „Ich habe leider nicht die Macht dazu.“

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