Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Mordfall

Verbranntes Auto, große Fragen – und plötzlich klickten die Handschellen

Verbranntes Auto, große Fragen – und plötzlich klickten die Handschellen
Symbolbild FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein ausgebranntes Auto, ein toter Ukrainer und eine Schlägerei in der Tiefgarage eines Luxushotels – dieser mysteriöse Mordfall scheint kurz vor der Aufklärung zu stehen.

Nach dem Fund einer männlichen Leiche in einem ausgebrannten Fahrzeug am 26. November in Wien-Donaustadt konnten die Ermittler nun zwei dringend Tatverdächtige festnehmen. Bei dem Toten handelt es sich um einen 21-jährigen Ukrainer, der am vergangenen Mittwoch gegen 0.30 Uhr am Marlen-Haushofer-Weg in Wien-Donaustadt entdeckt wurde. Aufmerksame Anwohner hatten die Einsatzkräfte alarmiert, nachdem sie das brennende Auto bemerkt hatten.

⇢ Vermisste Grazer Influencerin: Das sagt die Polizei zu den Blutspuren

Die anschließende Obduktion brachte erschreckende Erkenntnisse: Der junge Mann war vor seinem Tod misshandelt worden. Sein Körper wies Spuren von Schlägen auf. Als Todesursache vermuten die Ermittler Ersticken oder einen Hitzeschock, wie die Landespolizeidirektion Wien mitteilte.

Verdächtige gefasst

Im Zuge der Ermittlungen rückte auch eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern in der Tiefgarage eines Wiener Luxushotels in den Fokus. Diese Schlägerei könnte in direktem Zusammenhang mit dem späteren Tötungsdelikt stehen.

Die beiden Verdächtigen wurden nicht in Österreich, sondern im Ausland gefasst, wie die Polizei jetzt bekannt gab.

Die Landespolizeidirektion Wien kündigte für den Vormittag eine Pressekonferenz an, bei der weitere Einzelheiten präsentiert werden sollen.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen