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VERZWEIFLUNGSTAT?

Verdacht auf Geldwäsche: Lkw vom Balkan mit 2,5 Millionen angehalten!

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(FOTO: Finanzministerium)

Zöllner zogen einen kroatischen Lastkraftwagen aus dem Verkehr und entdeckten darin Geldpakete. Neben dem Verdacht auf Bargeldschmuggel besteht auch der dringende Verdacht auf Geldwäsche.

Am 19. November hielt der Zoll beim Grenzübergang Suben einen Sattelschlepper zur Routinekontrolle an. Die Beamten führten zunächst eine Befragung durch. Als sich der Lenker sichtlich nervös zeigte, entschlossen sie sich, das Fahrzeug näher zu untersuchen. In der Fahrerkabine entdeckten sie daraufhin eine Tasche mit insgesamt 17 verschweißte Pakete, in denen Geld befand.

Die Bündel waren jeweils mit dem Geldwert beschriftet, sodass die Beamten schnell wussten, dass es sich um sagenhafte 2,5 Millionen dänischer Kronen handelt (circa 335.000 Euro). Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Beschlagnahme der Pakete an. Neben dem Verdacht auf Bargeldschmuggel, besteht ebenfalls dringender Verdacht auf Geldwäsche.

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(FOTO: Finanzministerium)

Die Täter
Eine Befragung des kroatischen Lenkers ergab, dass er auf einer deutschen Raststation von einer Person (derzeit noch unbekannt) angesprochen wurde, damit er das Geld nach Zagreb bringt. Der Lkw-Fahrer sollte sich damit 500 Euro dazuverdienen und willigte ein. Laut eigenen Angaben ging er davon aus, dass sich in der Tasche etwa 20.000 Euro befinden.

Die Ermittlungen laufen noch.

Erst vor kurzem wurde ein weiterer Lkw angehalten. Dieser versteckte in einem Geheimfach Drogen im Wert von rund 1,5 Millionen Euro.

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