Max Verstappen, der dreimalige Formel-1-Weltmeister, hat trotz des bevorstehenden Weggangs des Stardesigners Adrian Newey seine Loyalität gegenüber dem Weltmeisterteam Red Bull Racing bestärkt. Bei der Veranstaltung in Miami teilte Verstappen mit, dass sein Vertrauen in das Team ungebrochen sei und deutete an, dass er nicht vorhabe, Red Bull nach dieser Saison zu verlassen.

Zukunftsambitionen
Während des Grand Prix-Wochenendes in Miami äußerte sich Verstappen im Gespräch mit „Sky“ zuversichtlich über die Zukunft bei Red Bull Racing. Obwohl sein Vater Jos die Gerüchteküche mit Spekulationen über einen möglichen Teamwechsel Verstappens anheizte, betonte der 26-jährige Niederländer, dass sein Vertrauen in das Team weiterhin bestehen bleibt: „Ja. Mein Vertrauen in das Team ist noch immer da“, erklärte Verstappen und fügte hinzu, dass ein Wechsel normalerweise nicht zur Debatte stünde.
Newey verlässt das Red Bull Imperium
Nach einer beeindruckenden Karriere bei Red Bull, die 2006 begann und die vier WM-Titel von Sebastian Vettel sowie die jüngsten Erfolge Verstappens umfasst, wird Newey das Team verlassen. Über den Abgang des legendären Konstrukteurs sagte Verstappen: „Es ist natürlich schade, dass Adrian jetzt weggeht.“ Trotzdem vertraue er auf die Fähigkeiten der verbleibenden Teammitglieder, die in den vergangenen Jahren ein beeindruckendes Auto auf die Strecke gebracht hatten.
Zukunft von Red Bull
Hinter den Kulissen brodelte es bei Red Bull: Teamchef Christian Horner war in eine Affäre verwickelt und nach dem Tod von Firmengründer Dietrich Mateschitz wurden Machtkämpfe bekannt, die Newey letztlich zum Abschied bewogen haben konnten. Es wird gemutmaßt, dass Newey sich nun einem Konkurrenzteam anschließen könnte.
Was die Zukunft bringt – Verstappens Verbleib
Max Verstappen, dessen Vertrag bis 2028 läuft, könnte sich durch eine spezielle Klausel jedoch früher vom Team trennen. Trotz anhaltender Gerüchte über Kontakte zu anderen Top-Teams wie Mercedes hält Verstappen öffentlich an seinem Bekenntnis zu Red Bull fest. Die Formel-1-Welt blickt gespannt auf seine Entscheidungen in den nächsten Monaten, insbesondere im Hinblick auf die anstehenden Reglementänderungen 2026.
