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Verkehrsbehinderungen

Vier Demos legen Wiener City lahm – Polizei wappnet sich

Vier Demos legen Wiener City lahm – Polizei wappnet sich
FOTO: iStock/Spitzt-Foto
2 Min. Lesezeit |

Die Wiener Innenstadt wird am Samstag zur Demonstrationszone: Vier angemeldete Kundgebungen mit fast 1.000 Teilnehmern sorgen für massive Verkehrseinschränkungen.

Am kommenden Samstag müssen sich Wienerinnen und Wiener auf erhebliche Verkehrseinschränkungen in der Innenstadt einstellen. Zwischen 13:00 und 21:00 Uhr werden vier angemeldete Demonstrationen mit insgesamt bis zu 980 Teilnehmenden stattfinden. Die Wiener Polizei bereitet derzeit ein umfassendes Sicherheitskonzept vor, um die verschiedenen Kundgebungen zu begleiten.

Den Auftakt bildet eine Demonstration zum Thema „Information und Aufklärung der Passanten über die Wiener Asyl- und Migrationspolitik“. Die Veranstaltung beginnt um 13:00 Uhr am Karl-Lueger-Platz und soll bei der Kirche am Gestade enden. Die Organisatoren rechnen mit etwa 500 Teilnehmenden. Während des Demonstrationszuges sind Standkundgebungen an neuralgischen Punkten wie der Wollzeile/Ecke Postgasse vorgesehen.

📍 Ort des Geschehens

Weitere Kundgebungen

Parallel dazu finden drei weitere Versammlungen statt. Unter dem Motto „Rassismus hat keinen Platz in Wien“ versammeln sich zwischen 16:00 und 19:00 Uhr voraussichtlich 15 bis 30 Personen an verschiedenen Standorten. Die Kommunistische Jugend organisiert von 15:00 bis 18:00 Uhr eine „Demo gegen faschistische Wiederbetätigung“, die vom Heldenplatz über den Burgring zum Börseplatz führt und für die 200 bis 400 Teilnehmende erwartet werden.

Am Stephansplatz 2 findet zudem zwischen 14:00 und 19:00 Uhr die Kundgebung „Keine Nazis in der Innenstadt“ mit voraussichtlich 20 bis 50 Personen statt.

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Polizeiliche Maßnahmen

Die Exekutive wird mit einem verstärkten Aufgebot präsent sein, um mögliche Ausschreitungen zu verhindern. Die angekündigten Verkehrssperren betreffen sowohl den Fahrzeugverkehr als auch Fußgänger. Obwohl die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel empfohlen wird, müssen auch hier Einschränkungen einkalkuliert werden.

Das detaillierte Sicherheitskonzept soll bis Freitagnachmittag fertiggestellt sein.

Erfahrungen aus früheren Demonstrationen

Erfahrungen aus vergangenen Großdemonstrationen in der Wiener Innenstadt lassen auch für diesen Samstag mit erheblichen Verkehrsbehinderungen rechnen. Beim Akademikerball im März 2025 sowie bei Gedenkveranstaltungen im Juni führten die Sicherheitsmaßnahmen zu umfangreichen Straßensperren und Platzverboten im Innenstadtbereich.

Die Behörden empfahlen in solchen Fällen stets, den innerstädtischen Bereich großräumig zu umfahren und auf die U-Bahn auszuweichen, da City-Buslinien zeitweise eingestellt wurden. Auch für den kommenden Samstag dürften ähnliche Empfehlungen gelten.

Positiv zu vermerken ist, dass laut Polizeiangaben Demonstrationen mit gegensätzlichen politischen Positionen in der Wiener Innenstadt in den vergangenen Monaten überwiegend friedlich verliefen. Die Exekutive setzte dabei auf eine strikte Trennung der Versammlungsrouten und eine sichtbare Präsenz, um Eskalationen vorzubeugen.

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KO KOSMO-Redaktion
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