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Vorarlberg-Wahl: ÖVP sieht Ergebnis als “klaren Regierungsauftrag”

FOTO: iStock/Spitzt-Foto/ÖVP Vorarlberg
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In Vorarlberg ist die Landtagswahl zugunsten der ÖVP verlaufen. Der Spitzenkandidat und amtierende Landeshauptmann Markus Wallner ist mit dem Ergebnis von 38,6 Prozent, laut Hochrechnung, sichtlich zufrieden.

Die regierende ÖVP (38,3%) hat bei der Landtagswahl in Vorarlberg, die zwei Wochen nach der Nationalratswahl stattfand, trotz Stimmenverlusten ihren ersten Platz klar verteidigt. Die FPÖ (28%) konnte ihren Stimmenanteil verdoppeln und den bisherigen Koalitionspartner, die Grünen (12,5%), auf den dritten Platz verdrängen. Dahinter folgen die SPÖ (9,1%) und die NEOS (8,9%).

Zehn Prozentpunkte Vorsprung

Das Ergebnis liegt “klar über den Erwartungen”, so Wallner. Er interpretiert das Resultat als „mehr als klaren Regierungsauftrag“, wenngleich das Wahlergebnis auch als Ausdruck von Veränderungswünschen der Bevölkerung zu werten sei, insbesondere in den Bereichen Wohnen, Bürokratie und Zuwanderung.

Wallner betont die deutliche Distanz zur FPÖ, die mehr als zehn Prozentpunkte hinter der ÖVP liegt. “Das ist ein erfreulicher Abstand”, meint Wallner, der nun auf eine zügige Regierungsbildung setzt.

“Hohes Vertrauen”

Trotz des Verlusts von rund fünf Prozentpunkten im Vergleich zur Landtagswahl 2019 sieht Wallner das Ergebnis im europäischen Kontext. Mit Verlusten in der Größenordnung von vier bis fünf Prozentpunkten war zu rechnen, erklärt der Landeshauptmann und verweist auf ähnliche Trends bei anderen regierenden Parteien in Europa. Dennoch zeigt sich Wallner erfreut und interpretiert das Ergebnis als Ausdruck des „hohen Vertrauens in meine Person“, wofür er seinen Dank ausspricht. “Unterm Strich überwiegt die Freude”, so Wallner.