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Aschewolke

Vulkanausbruch legt Flughafen lahm – Hunderte Flüge gestrichen

Vulkanausbruch legt Flughafen lahm – Hunderte Flüge gestrichen
FOTO: EPA
2 Min. Lesezeit |

Ein Vulkanausbruch legt Jakartas Flughafen lahm und erinnert an eine Katastrophe, die hunderte Leben kostete.

Wegen einer massiven Aschewolke des Vulkans Anak Krakatau kam es am Freitag am Flughafen Jakarta-Soekarno-Hatta zu weitreichenden Betriebsunterbrechungen. Mehr als 200 Flüge wurden gestrichen, der Flughafenbetrieb war bis 09.30 Uhr Ortszeit vollständig eingestellt. Die Sperre wurde später bis 13.30 Uhr Ortszeit verlängert. Das indonesische Verkehrsministerium wies darauf hin, dass Vulkanasche eine ernsthafte Bedrohung für Triebwerke darstellt.

„Der jüngste Papiertest zeigte positive Ergebnisse, die auf eine Ausbreitung von Vulkanasche im Bereich des Flughafens Jakarta-Soekarno-Hatta hindeuten“, erklärte das Verkehrsministerium.

Nach Angaben der indonesischen Luftfahrtbehörde wurden insgesamt 209 Flugbewegungen mit rund 22.800 betroffenen Passagieren beeinträchtigt, darunter 16 internationale Flüge, die gestrichen, sieben, die verspätet und fünf, die umgeplant wurden.

Internationale Routen betroffen

Zu den annullierten Verbindungen zählten auch internationale Routen in Richtung Hongkong, Sydney, Seoul und Amsterdam. Die Aschewolke stieg auf eine Höhe von bis zu 15.000 Metern auf und beeinträchtigte damit nicht nur den regionalen, sondern auch den weiträumigen internationalen Flugverkehr erheblich. Reisende, die Verbindungen in diese oder angrenzende Regionen gebucht haben, müssen mit Verspätungen oder weiteren Ausfällen rechnen.

Gefährlicher Vulkan

Der Anak Krakatau gilt als einer der aktivsten und gefährlichsten Vulkane Indonesiens. Im Jahr 2018 löste ein Ausbruch desselben Vulkans einen verheerenden Tsunami aus, dem 426 Menschen zum Opfer fielen.

Beim aktuellen Ausbruch wurde Lava ausgestoßen, und der dabei erzeugte Lärm war laut Angaben der geologischen Behörde in einem Umkreis von bis zu 700 Kilometern zu hören. Die Bevölkerung wurde zur Wachsamkeit aufgerufen; bei Ascheregen empfahlen die Behörden das Tragen von Atemschutzmasken.

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KO KOSMO-Redaktion
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