Wenn man den Prognosen der Wettbüros Glauben schenkt, könnte Österreich beim kommenden Eurovision Song Contest einen historischen Erfolg verbuchen und sogar als Sieger hervorgehen. Neben Slowenien, Montenegro und Serbien ist Kroatien eines von nur drei Ländern des ehemaligen Jugoslawiens, die in diesem Jahr an dem prestigeträchtigen Musikwettbewerb teilnehmen werden.
Dem öffentlichen Rundfunk von Bosnien und Herzegowina (BHRT) sind aktuell Sanktionen der Europäischen Rundfunkunion (EBU) auferlegt, wodurch er von allen Aktivitäten und Dienstleistungen ausgeschlossen ist. Die EBU bestätigte: „Der BHRT unterliegt derzeit Sanktionen der dritten Stufe, was den vollständigen Ausschluss von unseren Services bedeutet.“
Schuldenberg
Über die genaue Höhe der Schulden des BHRT bei der EBU herrscht Schweigen, jedoch ist durchgesickert, dass es sich seitens des BHRT um einen Betrag von etwa 6 Millionen Schweizer Franken (ca. 5,8 Millionen Euro) handelt. Die EBU betonte, dass dieser Schuldenstand nicht allein aus der Teilnahme am Eurovision Song Contest resultiere, sondern ein Gesamtbild der Mitgliedschaft darstelle.
Rückblick auf frühere Triumphe
Es ist bedauerlich für Bosnien und Herzegowina, dass das Land in diesem Jahr nicht am diesjährigen Song Contest teilnehmen kann, insbesondere wenn man sich an seine erfolgreiche Vergangenheit erinnert. Zuletzt standen 2016 Jala Brat, Deen & Dalal auf der Bühne des Eurovision Song Contests mit dem Lied „Ljubav je“. Ihren größten Erfolg feierten sie allerdings 2006, als Hari Mata Hari mit dem Lied „Lejla“ den dritten Platz erreichte und das Publikum begeisterte.
Die Bühne des Eurovision Song Contests bleibt also in diesem Jahr für einige Länder leer, während andere Nationen auf den prestigeträchtigen Siegerpokal hoffen.