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Urlaubsverkehr

Wer kann, sollte ausweichen: Hier drohen am Wochenende Staus

Wer kann, sollte ausweichen: Hier drohen am Wochenende Staus
Foto: iStock
3 Min. Lesezeit |

Urlauber, Festivalbesucher, Heimreisende – am dritten Augustwochenende 2026 wird Österreichs Straßennetz zur Geduldsprobe.

Am Wochenende – von Freitag, dem 21., bis Sonntag, dem 23. August 2026 – rechnet der Automobilclub ARBÖ mit einem erneuten Urlauberwechsel auf Österreichs Straßen. In sämtlichen österreichischen Bundesländern laufen die Sommerferien noch. In Deutschland hingegen enden die Schulferien in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, während Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen weiterhin ferienbedingt reisen.

Auf den Nord-Süd-Achsen treffen damit Heimreisende aus Deutschland auf jene, die noch in den Süden aufbrechen. „Am Wochenende wird sich der Rückreiseverkehr Richtung Deutschland deutlich bemerkbar machen. Gleichzeitig bleiben die Urlaubsrouten Richtung Süden stark frequentiert. Wer zeitlich flexibel ist, sollte die Hauptreisezeiten meiden und sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrslage informieren“, so der ARBÖ-Informationsdienst.

Neuralgische Strecken

Besonders hohes Verkehrsaufkommen prognostiziert der ARBÖ für den Freitagnachmittag auf den Stadtausfahrten, für den Samstag auf den zentralen Transitrouten sowie für den Sonntagnachmittag und -abend in Richtung Deutschland. An Tunnelzufahrten, Mautstellen, Grenzübergängen und im Bereich von Baustellen ist mit teils erheblichen Wartezeiten zu rechnen.

Als neuralgische Punkte gelten die laufende Generalerneuerung auf der Westautobahn (A1) bei St. Pölten, die Tunnelkette Pack auf der Südautobahn (A2), ein Baustellenabschnitt zwischen Graz-Webling und Schwarzlsee auf der Pyhrnautobahn (A9) sowie die Luegbrücke auf der Brennerautobahn (A13). Auf der Tauernautobahn (A10) kommen Verkehrsmaßnahmen im Bereich Werfen sowie anhaltende Abfahrtssperren für den Durchreiseverkehr dazu.

Westautobahn (A1), im Großraum St. Pölten und Salzburg
Südautobahn (A2), im Bereich der Tunnelkette Pack
Innkreisautobahn (A8), im Raum Wels sowie vor dem Grenzübergang Suben
Pyhrnautobahn (A9), vor dem Bosruck- und Gleinalmtunnel sowie im Großraum Graz
Tauernautobahn (A10), zwischen Salzburg und Golling, im Raum Werfen sowie vor der Mautstelle St. Michael
Karawankenautobahn (A11), vor dem Karawankentunnel
Inntalautobahn (A12), im Raum Kufstein und Innsbruck
Brennerautobahn (A13), im Bereich der Luegbrücke und vor der Mautstelle Schönberg
Fernpassstraße (B179), zwischen dem Grenztunnel Vils/Füssen und Nassereith

Veranstaltungen im Fokus

Von Donnerstag bis Samstag steigt in St. Pölten das Frequency Festival. Rund um die Anschlussstellen St. Pölten-Süd auf der Westautobahn (A1) und St. Pölten-Ost auf der Kremser Schnellstraße (S33) ist mit erhöhtem Verkehr zu rechnen. Den stärksten Abreisestrom erwartet der ARBÖ am Sonntag. Wer kann, solle laut ARBÖ auf Bahn und Shuttle ausweichen. Zugverbindungen bestehen von Salzburg, Linz und Wien aus im Stundentakt. Zusätzlich verkehrt täglich nach Konzertende ein ÖBB-Sonderzug nach Wien-Meidling.

In Wien führen die Vienna Classic Days am Samstag und Sonntag rund um die Ringstraße zu punktuellen Verkehrsbehinderungen. In Bregenz sorgen die abschließenden Vorstellungen der Bregenzer Festspiele für zusätzlichen Besucherverkehr, und in Kufstein macht der Kufsteinerland Radmarathon am Sonntag im Stadtgebiet sowie entlang der Rennstrecken zeitweise Anhaltungen notwendig.

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KO KOSMO-Redaktion
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