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Mordfall

Wien-Donaustadt: Rätsel um Leichenfund – neue Hinweise bekannt!

Polizei Österreich
FOTO: iStock/Elmar Gubisch

Ein ausgebranntes Auto, eine Leiche und mysteriöse Blutspuren in einer Hotelgarage – in Wien verdichten sich die Hinweise auf ein brutales Verbrechen an einem 21-Jährigen.

Die Leiche eines 21-Jährigen wurde am Mittwoch auf dem Rücksitz eines ausgebrannten Fahrzeugs in Wien entdeckt. Die Ermittler gehen von einem Tötungsdelikt aus, da am Körper des Opfers Spuren stumpfer Gewalteinwirkung festgestellt wurden. Als Todesursache vermuten die Behörden Ersticken oder einen Hitzeschock. Das Auto gehörte dem Verstorbenen selbst. Nach ersten Erkenntnissen dürfte im Innenraum des Wagens ein Brandbeschleuniger zum Einsatz gekommen sein. Bemerkenswert: Fast zeitgleich mit dem Fund ging bei der Polizei eine Vermisstenanzeige für den jungen Mann ein.

Streit im Luxushotel

Im Fokus der Ermittlungen steht möglicherweise eine Auseinandersetzung, die sich zuvor in der Tiefgarage des Wiener Luxushotels Sofitel zugetragen haben soll. Polizeisprecher Markus Dittrich bestätigte, dass dieser Vorfall “Teil der Ermittlungen” sei, betonte jedoch, dass auch andere Spuren verfolgt würden. Ein Augenzeuge hatte am Dienstag beobachtet, wie mehrere Männer bei einem schwarzen Mercedes in Streit gerieten, und meldete dies an der Hotelrezeption. Das Personal alarmierte daraufhin die Einsatzkräfte.

Die Ermittler arbeiten nun daran, die Herkunft des Blutes zu identifizieren und prüfen, ob die DNA-Spuren aus dem Hotel mit jenen der Leiche übereinstimmen.

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Zudem wird untersucht, ob das Opfer vom Sofitel in Wien-Leopoldstadt an den späteren Fundort in Wien-Donaustadt transportiert wurde.