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Wien hat entschieden: Handel und Dienstleister öffnen ab 3. Mai

(FOTO: iStock)

Wien: Der harte Lockdown ist zu Ende. Beschlossen wurde die Öffnung von Handel und persönlichen Dienstleistungen. Allerdings sind die Spitäler immer noch voll, daher werden weiter FFP2 Masken und Eintrittstests notwendig bleiben. Die Maskenpflicht im Freien wird auch abgeschafft.

Um 10 Uhr startete am heutigen Dienstag das Online-Meeting mit den Gesundheitsexperten im Wiener Rathaus. Neben Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) waren auch Vize Christoph Wiederkehr (Neos) und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) mit dabei sein. Wie bereits am 12. April, wurden heute die engagierten Experten wieder online dazugeschaltet.  

Entschieden und von Bürgermeister Michael Ludwig verkündet wurde nun offiziell, dass der Handel und die persönlichen Dienstleister ab nächste Woche, also dem 3. Mai, öffnen dürfen. Ludwig stütze sich darauf, dass die Maßnahmen der letzten Wochen gewirkt haben und die Lage in den Spitälern sich etwas entspannt hat. Nach wie vor ist aber die kritische Grenze von 33 Prozent Corona-Patienten auf den Intensivstationen nicht unterschritten worden. Es sei also weiterhin Vorsicht geboten. Deshalb wird es in Wien auch nicht wie im Rest des Landes die generelle Öffnung aller Branchen ab dem 19. Mai geben. Stattdessen wird sich Ludwig nächste Woche erneut mit den Experten beraten und danach das weitere Vorgehen verkünden.

Wiens Bürgermeister bittet die Bevölkerung um “Eigenverantwortung” und dass man “gemeinsam Schritte setzt” im Kampf gegen die Pandemie. Sowohl im Handel als auch bei den persönlichen Dienstleistungen bleiben FFP2 Masken Pflicht. Für einen Besuch bei den Dienstleistern werden auch weiterhin negative Eintrittstests nachgewiesen werden müssen. Ludwig teilte auch mit, dass, sollten sich die Zahlen wieder verschlechtern, die Öffnungsschritte wieder zurückgenommen werden können. Auch die Maskenpflicht an fünf besonders frequentierten Orten in der Wiener Innenstadt endet mit dem harten Lockdown wieder. Dies betraf den Karlsplatz, den Stephansplatz, den Schwedenplatz, den Donaukanal und den Maria-Theresien-Platz.

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