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Wohnkosten für 40 Prozent der Wiener am finanziellen Limit

Wohnkosten für 40 Prozent der Wiener am finanziellen Limit
Symbolfoto. FOTO: iStock/Andreas Steidlinger
2 Min. Lesezeit |

Die eigenen vier Wände werden für viele Österreicher zum finanziellen Albtraum. Besonders Alleinerziehende, junge Menschen und Mieter geraten zunehmend unter Druck.

Die Wohnkostenfrage bereitet zwei von drei Österreichern Sorgen, wie eine aktuelle Erhebung von immowelt.at belegt. Die Studie mit dem Titel „Ist Wohnen in Österreich noch leistbar?“ zeigt bei 1.000 Befragten ein beunruhigendes Bild: Für zahlreiche Haushalte werden die finanziellen Belastungen zunehmend zur Herausforderung. Parallel dazu steigt die Verunsicherung – rund 67 Prozent der Bevölkerung berichten von Sorgen oder Ängsten bezüglich ihrer Wohnsituation. Besonders beunruhigend: Selbst wenn viele Haushalte ihre aktuellen Wohnkosten noch bewältigen können, blicken sie mit wachsender Unsicherheit in die Zukunft.

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Belastete Risikogruppen

Der traditionelle Rückzugsort der eigenen vier Wände, oft als sicherer Hafen bezeichnet, entwickelt sich hierzulande zunehmend zum finanziellen Belastungstest. In Wien, wo die Wohnkosten traditionell über dem österreichischen Durchschnitt liegen, bezeichnen 40 Prozent der Studienteilnehmer ihre monatlichen Ausgaben als „große Herausforderung“. Die Erhebung identifiziert dabei klare Risikogruppen: Mieter, Personen unter 40 Jahren und Singles tragen besonders schwer an den Kosten. Alleinerziehende mit Kind befinden sich in einer noch prekäreren Lage – 37 Prozent dieser Gruppe stufen ihre Wohnsituation bereits als „nicht mehr leistbar“ ein.

Finanzielle Grenzen

Landesweit zeichnet die Studie ein nuanciertes Bild: Etwas mehr als die Hälfte der Befragten kann die Wohnkosten derzeit noch ohne größere Probleme tragen. Allerdings bewegt sich fast ein Drittel (30 Prozent) bereits an der Belastungsgrenze und beschreibt die finanzielle Situation als „gerade noch leistbar“.

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Für jeden zehnten Österreicher hat sich die Lage bereits zugespitzt – sie kämpfen mit hohen Mieten, Kreditrückzahlungen und steigenden Betriebskosten.

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KO KOSMO-Redaktion
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