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Zwei Tote

Wrack im Attersee in 160 Meter Tiefe: Bergung vorerst gescheitert

Wrack im Attersee in 160 Meter Tiefe: Bergung vorerst gescheitert
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

160 Meter Tiefe, ein Roboterarm und ein Wrack, das sich nicht greifen lässt – die Bergung am Attersee steckt fest.

Die Bergungsarbeiten am Attersee sind vorerst zum Stillstand gekommen. Das Kleinflugzeug, das in den oberösterreichischen See gestürzt ist, liegt weiterhin auf dem Grund – die Einsatzkräfte mussten ihre Versuche am Samstag abbrechen, nachdem technische Probleme und ungünstige Wetterbedingungen ein weiteres Vorankommen verhindert hatten.

Bei dem Absturz am 26. August kamen eine 19-jährige Flugschülerin und ihr 24-jähriger Fluglehrer aus Deutschland ums Leben. Die beiden Leichen wurden im Cockpit des Wracks lokalisiert.

Schwieriges Wrack

Das Wrack befindet sich in rund 160 Metern Tiefe, nur etwa 300 Meter vom Ufer entfernt. Für die Bergung kommt ein einarmiger Unterwasserroboter zum Einsatz, der von einem Boot aus per Joystick gesteuert wird. Ziel ist es, eine Schlaufe um das Wrack zu legen – doch genau das erweist sich als außerordentlich schwierig.

Bezirksfeuerwehrkommandant Wolfgang Hufnagl brachte die Lage auf den Punkt: „Wir haben es immer noch nicht geschafft, dass wir das Flugzeug richtig erwischen.“ Das Gerät konnte weder unter die Maschine gelangen, noch fand sich eine geeignete Stelle zum Einhaken.

Geduldsspiel am See

Bereits in der Nacht auf Samstag hatten die Einsatzkräfte bis in die späten Stunden gearbeitet, ehe ein aufziehendes Gewitter sie zur Unterbrechung zwang. Auch am Folgetag blieben die Bedingungen auf dem See schwierig.

Hufnagl beschrieb die Suche nach einem geeigneten Befestigungspunkt für die Sicherungsleine mit den Worten: „Es ist wirklich ein Geduldsspiel.“ Theoretisch könnten ab einer Wassertiefe von 40 Metern auch Taucher unterstützend eingesetzt werden – doch bis zu dieser Marke gelangten die Einsatzkräfte am Samstag nicht. Wann ein neuerlicher Bergungsversuch unternommen werden kann, ist derzeit offen.

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KO KOSMO-Redaktion
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