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Konsequenzen

Ziegel-Eklat an Berufsschule: Verfassungsschutz nimmt Lehrer ins Visier

Ziegel-Eklat an Berufsschule: Verfassungsschutz nimmt Lehrer ins Visier
Foto: iStock
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Nach umstrittenem Hakenkreuz-Arbeitsauftrag an Schüler zieht ein burgenländischer Lehrer Konsequenzen. Die Behörden ermitteln weiter zu dem Vorfall.

Nach dem Vorfall mit einem Hakenkreuz-Arbeitsauftrag an einer burgenländischen Berufsschule hat der verantwortliche Lehrer den Schuldienst verlassen. Die Bildungsdirektion Burgenland stimmte dem Antrag des Pädagogen auf Beendigung seines Dienstverhältnisses zu, nachdem er diesen selbst eingereicht hatte. Zuvor war der Lehrer bereits von seinen Aufgaben freigestellt worden.

Die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Vorfall an der Keramikschule Stoob dauern unterdessen an. Sowohl die Polizei als auch der Verfassungsschutz untersuchen weiterhin die genauen Umstände des Falls, wie die Kronen Zeitung berichtet. Die Behörden versuchen unter anderem zu rekonstruieren, wie es zu dem umstrittenen Arbeitsauftrag kam.

Umstrittener Unterricht

Auslöser der Affäre war eine Unterrichtseinheit, bei der Schülerinnen und Schüler angewiesen wurden, ein Hakenkreuz aus Ziegeln zu errichten. Der Unterricht fand auf dem Gelände der Keramikschule Stoob statt.

Nach Bekanntwerden des Vorfalls hatte die Schulleitung umgehend Anzeige erstattet. Laut den zuständigen Behörden sind die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen.