In Minneapolis (US-Bundesstaat Minnesota) erschoss ein Beamter der US-Einwanderungsbehörde ICE (Immigration and Customs Enforcement) eine 37-jährige amerikanische Staatsbürgerin, die offenbar die Arbeit der Behörde behindern wollte. Der Vorfall ereignete sich nur wenige Hundert Meter von jener Stelle entfernt, an der 2020 George Floyd durch Polizeigewalt ums Leben kam. Die tödlich verletzte Frau verstarb kurz nach dem Schusswechsel im Krankenhaus.
Widersprüchliche Darstellungen
Am Ort des Geschehens versammelten sich rasch zahlreiche Menschen zu einer spontanen Mahnwache. Die Darstellungen des Vorfalls divergieren erheblich: Während Vertreter der US-Bundesbehörden eine Version präsentieren, die mit den kursierenden Videoaufnahmen und den Aussagen lokaler Ermittler sowie Augenzeugen nicht übereinstimmt.
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— AlphaFox (@alphafox) January 8, 2026
Diese widersprüchlichen Schilderungen nähren Befürchtungen, dass der Fall zu einer ähnlich tiefgreifenden gesellschaftlichen Polarisierung führen könnte wie der Tod von Floyd, der seinerzeit die landesweiten „Black Lives Matter“-Demonstrationen auslöste.