Der Facebook-Konzern Meta plant den Bau gigantischer Rechenzentren, die nach Unternehmensangaben die Größe des Kerngebiets von Manhattan erreichen könnten. Mit dieser massiven Infrastruktur will der Technologieriese seine Führungsposition im Bereich der künstlichen Intelligenz ausbauen. Meta-Chef Mark Zuckerberg kündigte auf der Plattform Threads Investitionen in Höhe von „Hunderten Milliarden Dollar“ an.
Für das laufende Geschäftsjahr hat der Konzern bereits Ausgaben von mehr als 70 Milliarden Dollar (etwa 60 Milliarden Euro) veranschlagt. Zuckerberg stellte zudem zwei konkrete Großprojekte vor: Die Anlage „Prometheus“ soll 2026 ihren Betrieb aufnehmen, während das Rechenzentrum „Hyperion“ nach vollständigem Ausbau in einigen Jahren einen Energiebedarf von bis zu fünf Gigawatt haben wird.
Gigantische Energieanforderungen
Experten zufolge entspricht dieser Energieverbrauch dem jährlichen Strombedarf von mehr als vier Millionen durchschnittlichen US-Haushalten. Laut Medienberichten zeigt sich Zuckerberg unzufrieden mit den bisherigen Fortschritten seines Unternehmens bei der Entwicklung leistungsfähiger KI-Systeme.
Die Versorgung einer derart großen Anlage stellt erhebliche Herausforderungen an die Energieinfrastruktur dar. Meta hat bislang keine konkreten Angaben zur Herkunft der benötigten Energie gemacht. Fachleute weisen darauf hin, dass der Bau und Betrieb solcher Multi-Gigawatt-Rechenzentren erhebliche ökologische Auswirkungen haben kann – besonders wenn der Strom nicht aus erneuerbaren Quellen stammt. Der CO₂-Ausstoß und der Ressourcenverbrauch würden im Vergleich zu herkömmlichen Rechenzentren massiv steigen.
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Branchenweite Entwicklungen
In den vergangenen Wochen investierte der Konzern erhebliche Summen, um führende Spezialisten der KI-Branche für sich zu gewinnen. Im US-Bundesstaat Pennsylvania findet heute eine Konferenz zu künstlicher Intelligenz und Energiethemen statt, bei der US-Präsident Donald Trump anwesend sein wird.
Neben dem Präsidenten werden etwa 60 Vertreter aus Unternehmen der KI- und Energiebranche erwartet.