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1 Toter & 49 Erkrankte: Dieser McDonald’s-Burger ist lebensgefährlich

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FOTO: iStock

In den USA sorgt derzeit ein Ausbruch des Bakteriums E. coli für Schlagzeilen. Betroffen sind mehrere Bundesstaaten, in denen mittlerweile 49 infizierte Fälle bekannt sind. Besonders brisant: Alle Erkrankten hatten zuvor diesen Burger bei McDonald’s konsumiert.

Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde hat bestätigt, dass zu den Symptomen der Infizierten heftige Bauchkrämpfe, Durchfall und Erbrechen zählen. Von den 49 Fällen mussten zehn Personen im Krankenhaus behandelt werden, und bislang gibt es einen Todesfall.

Aus den Ermittlungen des aktuellen Ausbruchs geht hervor, dass alle Betroffenen unmittelbar vor der Erkrankung bei McDonald’s gegessen haben. Im Mittelpunkt steht der “Quarter Pounder”-Burger, weshalb das Unternehmen daraufhin vorsorglich den Einsatz von frisch geschnittenen Zwiebeln sowie die Produktion der Quarter-Pounder-Laibchen gestoppt hat.

Regionale Auswirkungen

Die höchsten Fallzahlen wurden in den Bundesstaaten Colorado und Nebraska registriert. Neben diesen zählen auch Kansas, Utah, Wyoming und mehrere weitere westlich gelegene Staaten zu den betroffenen Regionen. In diesen Bundesstaaten hat McDonald’s den Verkauf des Quarter Pounders vorübergehend eingestellt und untersucht derzeit die mögliche Rolle regionaler Zutaten, hauptsächlich frischer Zwiebeln, als Auslöser des Ausbruchs.

Dennoch betont das Unternehmen, dass keine anderen Produkte von der Gesundheitskrise betroffen seien und dass McDonald’s in anderen Regionen ohne Einschränkungen weiterbetrieben wird. Trotzdem reagierte der Aktienmarkt mit einem Rückgang der McDonald’s-Aktien um bis zu acht Prozent im nachbörslichen Handel.

Diese E. coli-Krise bleibt vorerst auf die USA beschränkt, während die Ursache eingehend untersucht wird. Verbraucher*innen und Investoren warten nun gespannt auf die weiteren Aufklärungen der Gesundheitsbehörden und auf McDonald’s Anpassungen in der Lieferkette.